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Nach Unfallserie Geschwindigkeitsbegrenzung am Rohdener Berg / Griffigkeit von Belag wird geprüft

Bei Nässe nun Tempo 70 in Richtung Rohden

ROHDENTAL. Nach einer Unfallserie am Rohdener Berg haben die Behörden schnell reagiert. Auf der Gefällstrecke zwischen Rehren und Rohdental darf bergab bei Nässe nur noch mit maximal 70 Stundenkilometern gefahren werden. Das Tempolimit gilt nur in einem kurzen Streckenabschnitt im Bereich der Zufahrt zu einem Asphaltwerk. Entsprechende Schilder wurden inzwischen am Straßenrand aufgestellt.

veröffentlicht am 29.12.2017 um 16:11 Uhr
aktualisiert am 29.12.2017 um 17:10 Uhr

Am Rohdener Berg wurden Temop-70-Schilder aufgestellt. Foto: dana
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Innerhalb von nur acht Tagen hatte es auf der Landesstraße 434 innerhalb einer Linkskurve gleich dreimal geknallt – vier Fahrzeuginsassen wurden verletzt, zwei Pkw hatten sich überschlagen. Bei jedem der Unfälle waren auswärtige Autofahrer die Verursacher (wir berichteten).

Die Unfallserie war mittlerweile Thema bei einer Sitzung der Verkehrskommission des Landkreises Hameln-Pyrmont. Das Gremium, dem Vertreter der Straßenbaubehörde, der Polizei und des Straßenverkehrsamts angehören, hat sich dazu entschlossen, Tempo-70-Schilder zu installieren.

„Wir haben bei einer Analyse festgestellt, dass die Unfälle bei Nässe passiert sind, einer bei Winterglätte. Als Sofortmaßnahme haben wir nur für diesen Abschnitt eine Kombination von Maßnahmen gewählt, weil sich dort in kurzer Folge die Verkehrsunfälle ereignet haben“, teilte Andreas Stemme, Leiter des Straßenverkehrsamtes in Hameln auf Anfrage dieser Zeitung mit. „Wir können nur vermuten, dass auch unangepasste Geschwindigkeit zu Unfällen geführt hat“, so Stemme weiter.

Allein mit dem Tempolimit will die Verkehrskommission die Unfallgefahr auf der abschüssigen und kurvigen Strecke nicht verringern. Es sei geplant, auch den Straßenzustand zu überprüfen, so Stemme. „Es wird von uns auch eine Griffigkeitsmessung durchgeführt“, sagt Markus Brockmann von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Der Test sei bereits in Auftrag gegeben, könne allerdings nur bei entsprechenden Temperaturen von über fünf Grad Celsius (jeweils Luft- und Bodentemperatur) durchgeführt werden , erklärt der Leiter des Geschäftsbereich Hameln. Brockmann will offenbar auf Nummer sicher gehen. Ende November versicherte der Behördenchef noch , dass die Fahrbahn seiner Meinung nach „in Ordnung und griffig“ sei.

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