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Abgrenzung aus Stahl im Stiftsgarten

„Beetgeflüster“-Beet in Fischbeck zeigt klare Kante

FISCHBECK. Manche Handwerker sind schnell, andere sind schneller, und als bei Katrin Woitack nun das Telefon klingelte und sich Martin Schmidt am anderen Ende der Leitung meldete, war die Äbtissin im Stift Fischbeck doch bannig überrascht. „Wir kommen dann morgen und arbeiten die Stahlkante ins ,Beetgeflüster’-Beet ein“, sagte der Geschäftsführer der Metallbau Cox GmbH & Co. KG.

veröffentlicht am 17.05.2019 um 18:04 Uhr
aktualisiert am 17.05.2019 um 20:20 Uhr

Saskia Siegmonzek und Özhan Yayli, Mitarbeiter der Metallbaufirma Cox aus Hameln, arbeiten die Flachstahlkante im „Beetgeflüster“-Beet im Stiftsgarten Fischbeck ein. Foto: ey

Autor:

Jens F. Meyer
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Damit hat die Hamelner Traditionsschlosserei geradezu blitzartig ihr Zutun zum Dewezet-Projekt „Beetgeflüster-Beet“ in die Tat umgesetzt.

Denn keine zwei Wochen waren seit der ersten Besprechung vor Ort darüber vergangen, und schon rollte ein Cox-Firmenfahrzeug mitsamt 40 Metern Flachstahl und einigen Säcken Ruckzuck-Schnellzement vor, die von den Cox-Mitarbeitern Saskia Siegmonzek und Özhan Yayli fachgerecht verarbeitet wurden.

Das Ergebnis ist mehr als erfreulich. „Es ist kein alltäglicher Auftrag. Rasenkanten in dieser Länge und Größe arbeiten wir eher selten ein, aber ich muss feststellen, dass diese Einfassung der Anlage eine Struktur gibt, die ich vorher gar nicht so für möglich gehalten hatte“, sagt Martin Schmidt. Selbst als erfahrener Geschäftsführer einer Traditionsschlosserei gibt‘s also doch immer wieder Neues zu erfahren. Die Auszubildende Saskia Siegmonzek und Mitarbeiter Özhan Yayli waren enorm fleißig. Die Stahlkante – unterhalb der Erde noch extra grundiert, verschweißt und in Estrichbeton eingefasst – ragt drei bis vier Zentimeter aus dem Boden heraus; daran kann man nun mit dem Rasenmäher entlangfahren und Wildkraut sowie Rasen wächst nicht mehr ins Beet.

Äbtissin Katrin Woitack freut sich. „Dieses Projekt nimmt schneller Formen an, als ich mir das gewünscht habe. Es ist wirklich super, was hier passiert.“ Das Projekt ist auf Initiative dieser Zeitung entstanden. Zusammen mit Metallbau Cox und der Stauden-Gärtnerei Junge aus Wehrbergen setzt die Zeitung in Form der Dewezet-Kolumne „Beetgeflüster“, die jede Woche auf der „Garten- und Terrasse“-Seite erscheint, hier im Garten am Stift – also in einem der ältesten Kulturgüter unserer Region – einen besonderen Akzent.

Bis zum Tag des offenen Gartens am 25. Mai soll die etwa 18 Meter lange Rabatte mit besonderen Pflanzen versehen werden, die nicht nur eine Aufwertung der gesamten Anlage darstellt, sondern auch die Arbeit des Stiftsgärtners Dirk Stock und der Stiftsdamen um einiges erleichtert. Aber das Wichtigste: Sie wird ein belebendes Element in einer der schönsten Anlagen im Weserbergland sein.



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