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„Deutschlandweit bekannt“

BDH-Klinik feiert 60-jähriges Bestehen und erntet viel Lob

HESSISCH OLDENDORF. Die größte, modernste neurologische Frührehabilitationsklinik in Niedersachsen wird 60 – und im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier stehen die Mitarbeiter! Nicht nur Geschäftsführer Uwe Janosch hebt ihren Einsatz für die BDH-Klinik hervor.

veröffentlicht am 24.08.2017 um 17:52 Uhr
aktualisiert am 24.08.2017 um 18:30 Uhr

Uwe Janosch, Jörg Röhmann, Ilse Müller und Prof. Jens Rollnik bei der Feierstunde der BDH-Klinik (v. l.). Hannah und Antonia Frick. Foto: ah
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Annette Hensel Reporterin
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„Auch aufgrund ihrer Mitarbeiter, die ihre Menschlichkeit und Fachlichkeit in den Dienst der Erkrankten stellen, ist diese Klinik deutschlandweit bekannt“, betont BDH-Bundesvorsitzende Ilse Müller. „Hier werden in Gemeinschaftsleistung kleine Wunder vollbracht“, so die Landtagsabgeordnete Anja Piel (Die Grünen). „Es ist Gold wert, wie die Mitarbeiter mit den Angehörigen umgehen“, lobt der Bundestagsabgeordnete Michael Vietz (CDU), der die Klinik als Angehöriger von innen kennengelernt hat.

Jörg Röhmann, Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hebt hervor, welche besondere medizinische Leistung in den 60 Jahren für viele Schwerstkranke erbracht wurde, um sie ins Leben zurückzuführen. „Behandlung aus einer Hand, individuell abgestimmt, dazu ein mitarbeiterorientiertes Qualitätsmanagement“, zählt er auf. Mit dem 7,6 Millionen-Zuschuss des Landes für die Erweiterung und die im Januar 2016 eingeweihte Beatmungsintensivstation sei zum Ausdruck gebracht worden: „Spitzenmedizin soll in Hessisch Oldendorf weiter Bestand haben.“ Auf die demografische Entwicklung eingehend, betont er: „Die Bedeutung dieses Hauses wird steigen.“ Übrigens werde gerade im Gesundheitsausschuss in Hannover darüber entschieden, ob für den medizinischen Versorgungsbedarf 1,375 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden, so Röhmann.

Während Ilse Müller an die Anfänge des am 18. Mai 1957 als „Haus Niedersachsen“ eröffneten Sanatoriums für Hirnverletzte erinnert, berichtet der Ärztliche Direktor Prof. Jens Rollnik von der Entwicklung zur modernen Rehabilitations- und neurologischen Frührehabilitationseinrichtung. „Diesen von Dr. Wolfgang Gobiet und Werner Scheffler eingeschlagenen Weg gehen wir konsequent weiter: Seit zwölf Jahren haben wir hier eine regionale Stroke Unit, seit 2016 die Beatmungsintensivstation und eine Magnetresonanztomographie“, so Rollnik und fährt fort: „Unsere Zukunft sehen wir in der Eröffnung des ersten Querschnittsgelähmtenzentrums Niedersachsens auf der Wiese direkt neben Haus 4.“ Als „mutig, innovativ und bei der guten Ausstattung nachvollziehbar“ bezeichnet Staatssekretär Röhmann diese Zukunftsvision, die eine Vergrößerung der Klinik um 60 Betten im Krankenhausbereich bedeuten würde.

Hannah und Antonia Frick sorgen für einen zauberhaften musikalischen Rahmen. Foto: ah

Mit Streich- und Flötenmusik sorgen die Töchter eines Oberarztes der Klinik, Antonia und Hannah Frick für den zauberhaften Rahmen bei der Feierstunde. Den Jubiläumstag lässt die Klinikleitung mit einem Sommerfest für die Mitarbeiter ausklingen.



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