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Projekt kostet 180 000 Euro / Krankenhaus ist auf Spenden angewiesen

BDH-Klinik baut eigene Kapelle

Hessisch Oldendorf. Ein neues Bauvorhaben auf dem Gelände der BDH-Klinik steht an: Wenn alles klappt, soll im Oktober der erste Spatenstich für eine Kapelle im Zentrum der Klinik erfolgen, sprich: im Anschluss an den Haupteingang im Innenhof nahe der Rampe zum Speisesaal.

veröffentlicht am 12.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:41 Uhr

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Autor:

VON ANNETTE HENSEL
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„Dabei handelt es sich um ein durch Spenden zu finanzierendes Projekt, denn wir haben für die Maßnahme, die 180 000 Euro kostet, eigentlich kein Geld“, sagt der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. med. Jens D. Rollnik. „Die Pläne hat das Architektenbüro Friedemann, Schmalisch und von Schilgen großzügigerweise kostenlos erstellt, an Geld- und Sachspenden haben wir bislang etwa 20 000 Euro gesammelt.“ Die evangelisch-lutherische und die katholische Kirche, Firmen und der Rotary-Club Bückeburg unterstützen das Projekt bereits.

„Aufgrund der Schwere der Erkrankung unserer Patienten brauchen wir mehr denn je einen würdigen Ort der Besinnung und des Abschieds, einen spirituellen Ort – auch für die leidtragenden Angehörigen“, erklärt Rollnik. Dafür habe bislang der sogenannte Raum der Stille im Klinikuntergeschoss zur Verfügung gestanden, dem jedoch Tageslicht und Frischluft fehlen. „Er bleibt bestehen – gerade mit Rücksicht auf die muslimischen Patienten und ihre Angehörigen, die ihn bei Bedarf aufsuchen.“ Die Bauweise der ökumenischen Kapelle, deren Fertigstellung für Sommer 2015 geplant ist, und in der auch Gottesdienste gefeiert werden können, ist den Entwürfen nach einfach und doch modern gehalten: Eine graue Fassade mit schlichten Seitenfenstern rahmt den 50 Quadratmeter großen Innenraum ein, der Sockel sowie die Außenwand der zehn Quadratmeter großen Sakristei sind aus Obernkirchener Sandstein gemauert. „Damit haben wir den Bezug zur Region, außerdem schafft der warme Sandstein eine angenehme Atmosphäre“, betont Rollnik. Wer durch den Vorraum in die Kapelle eintritt, blickt auf ein buntes, bleiverglastes Fenster aus einer profanierten evangelischen Kirche in Hannover, das vom dahinter liegenden Sakristei-Fenster belichtet wird.

„Damit dieses wundervolle Projekt für unsere Patienten und ihre Angehörigen Gestalt annimmt, benötigen wir dringend weitere Spenden aus der Bevölkerung und von Firmen“, sagt der Ärztliche Direktor. „Wir sind gemeinnützig, können somit Spendenbescheinigungen in jeder Höhe für Sach- und Geldspenden ausstellen, ab einem Betrag von 500 Euro werden Spender zudem namentlich auf einer Stiftertafel im Innenraum verewigt.“

Wer für den Bau der Klinikkapelle spenden möchte: Die IBAN für die Spendeneingänge lautet:

DE27 2545 0110 0031 0201 67



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