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Bands im Baxmann-Zentrum, Teil 2: Drunk Monkeys on Crack können auch ohne Drogen rocken

Bananenduft aus der Nebelmaschine

Hessisch Oldendorf. Sie klettern nicht auf Bäume und sie essen auch keine Bananen. Drogen und Alkohol gehören trotz des Namens nicht in ihr Programm. Die Band Drunk Monkeys on Crack (kurz DMOC) ist ebenfalls am Samstag im Baxmann-Zentrum zu hören. Schon seit Teenagertagen machen die vier Musik. Seit 2012 rocken Lars Eickstädt (Gesang und Gitarre), Norbert Grell (Bass und Gesang), Willi Niemeier (Gitarre) und Ralf Egger (Drums) als die Drunk Monkeys on Crack mit einer Mischung aus eigenen und gecoverten Songs ihr Publikum. Obwohl sie keine haarigen Junkies sind, haben sie sich gemeinsam für den Bandnamen entscheiden. „Der Name musste passen, sich gut merken lassen und allen gefallen“, begründen sie ihre Entscheidung. Die Band covert klassische Hits von Billy Idol, Kiss, Limp Bizkit, Frankie Goes to Hollywood und wandelt sie in die Monkeys-Version um. Zusätzlich haben sie etwa ein Drittel eigene Songs in ihrem Repertoire. Für die Monkeys könnte das allerdings gern mehr sein. Zur Unterstützung haben sie, sooft es geht, einen befreundeten Tontechniker dabei. „Der ist für uns unbezahlbar“, betont Eickstädt.

veröffentlicht am 10.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:22 Uhr

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Auf ihren Konzerten fliegen Drummer Egger auch mal die Stöcker aus der Hand. Gitarrist Niemeier schmeißt sich halsbrecherisch in die Menge oder stolpert über ein Kabel und die ganze Anlage geht aus. „Es ist der normale Wahnsinn“, beschreibt Egger ihre Auftritte. Mitgrölen ist erlaubt. Ausbuhen auch. Und auch gewollt, wenn Grell anfängt, statt der Monkeys-Songs Textstücke von Helene Fischer ins Mikrofon zu schmettern. Als besonderes Feature bringen DMOC manchmal ihre Nebelmaschine mit Bananenduft mit. „Wir sind immer auf der Suche nach was Neuem“, sagt Grell.

Ein erstes eigenes Musikvideo ist bereits auf ihrer Internetseite zu sehen. Ein weiteres soll nach Möglichkeit folgen. Gern würden sie noch bekannter werden, aber so etwas dauert. Für die nächsten Monate stehen Konzerte in Bad Pyrmont und Aerzen an. Wenn es so richtig laufen sollte bei den Monkeys, hat sich Tattoo-Fan Egger vorgenommen, sich das Logo der Band im Tattoo Studio Aerzen stechen zu lassen. Das Equipment durch die Gegend zu fahren, Aufbau, Abbau, Aufbau – ein großer Aufwand. Aber die Monkeys lieben, was sie tun. „Gigs, die beim Publikum gut ankommen, sind ein erfüllendes Gefühl“, sagt Grell. Egger stimmt ihm zu: „Du bist danach kaputt und zufrieden und denkst, Mensch, war das wieder geil.“ Wenn alles vorbei ist, dann genehmigen sich die Drunk Monkeys auch mal ein kaltes Bier. Aber nur ein einziges. Für mehr ist keine Zeit, denn dann heißt es noch mitten in der Nacht wieder alles abzubauen und zurück in den Probenraum zu schaffen. ms

Mehr Infos zur Band unter www.drunkmonkeysoncrack.com.

Illegale Drogen gibt es bei ihnen nur im Namen: die „Drunk Mon-keys on Crack“ sind eine von drei Bands, die am Samstag im Baxmann-Zentrum spielen.pr



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