weather-image

Auslaufmodell Jugendgruppe weicht "Teamern"

Hessisch Oldendorf (ah). „Es gibt viele ungenutzte Ressourcen in der Jugendarbeit“. Das ist das Ergebnis einer in fast allen Gemeinden des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg durchgeführten Befragung. In Form von Interviews entwickelte der Jugendausschuss gemeinsam mit dem Vorstand des Jugendkonvents und Kreisjugendwartin Martina Brose eine Bestandsaufnahme der gemeindlichen Jugendarbeiten. Diakonin Carina Sittig sortierte den Datenwust, der im Team ausgewertet und am Mittwoch in der Sitzung des Kirchenkreistages vorgestellt wurde.

veröffentlicht am 05.11.2009 um 16:13 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 02:21 Uhr

Gruppe
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Hessisch Oldendorf (ah). „Es gibt viele ungenutzte Ressourcen in der Jugendarbeit“. Das ist das Ergebnis einer in fast allen Gemeinden des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg durchgeführten Befragung. In Form von Interviews entwickelte der Jugendausschuss gemeinsam mit dem Vorstand des Jugendkonvents und Kreisjugendwartin Martina Brose eine Bestandsaufnahme der gemeindlichen Jugendarbeiten. Diakonin Carina Sittig sortierte den Datenwust, der im Team ausgewertet und am Mittwoch in der Sitzung des Kirchenkreistages vorgestellt wurde.
 Herkömmliche Jugendgruppen seien ein Auslaufmodell, Jugendliche würden heute lieber im Teamertreff zusammenkommen und aktiv die Gemeindearbeit mitgestalten, formulierten die Präsentatoren und ergänzten: „Jugendliche wünschen sich Schulungen und geschulte Teamer sind gewünscht.“
 Besonders effektiv zeigen sich regionale Kooperationen wie die Kinderbibeltage in der Region Nord, die weit über 100 Kinder besuchen, oder regionale Planungstage, die gemeinsam erarbeitete Projekte wie die Kanufreizeiten im Wesertal hervorbringen. Insgesamt gibt es jedes Jahr über 600 Konfirmanden im Kirchenkreis. Carina Sittigs Aufgabe wird sein, Vernetzungsarbeit anzuschieben und zu forcieren – von der Gemeinde in die Region und von dort in den Kirchenkreis.
 Dass Jugendarbeit nicht nur die Zukunft des Kirchenkreises ist, wie das Fazit der Befragung lautet, sondern in manchen Gemeinden längst die Gegenwart prägt, zeigten die Teamer der Hessisch Oldendorfer Mariengemeinde. Sie gestalteten in Form eines Anspiels die Andacht zur Eröffnung der Kirchenkreistagssitzung und verwöhnten darüber hinaus die weit über 50 Teilnehmer mit einem selbst erstellten Buffet.
 

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare