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Bauunternehmen will Einschränkungen so gering wie möglich halten

Ausbau der Bergstraße beginnt

HESSISCH OLDENDORF. Autofahrer müssen Umwege in Kauf nehmen, Anwohner können nicht mehr bis zum eigenen Grundstück vorfahren. Die Erneuerung der Bergstraße hat nun im ersten Bauabschnitt begonnen. Dafür wurde die Straße in einem Teilbereich voll gesperrt und an der angrenzenden Schilfstraße eine halbseitige Sperrung mit Ampelschaltung eingerichtet.

veröffentlicht am 18.01.2019 um 15:56 Uhr
aktualisiert am 18.01.2019 um 20:50 Uhr

Die Negenborner Baugesellschaft hat am Dienstag mit den Tiefbauarbeiten begonnen. Jury Rau, Wilhelm Timmermann, Jürgen Gabriel und Christian Timmermann (v. li.) begutachten den Regenwasserkanal an der Schilfstraße. Im Bagger: Daniel Matta. Foto: jsp
Jens Spickermann

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Die Einschränkungen seien nicht zu vermeiden, sagt Wilhelm Timmermann, Geschäftsführer der Negenborner Baugesellschaft, die die Arbeiten ausführt. „Wir sind bemüht, dass wir die Beeinträchtigung der Leute so gering wie möglich halten“, verspricht er. Verkehrsrechtlich sei die Sperrung während der Arbeiten vorgeschrieben, falls es aber einen Notfall geben sollte, könnten Rettungsfahrzeuge problemlos bis zur Baustelle durchfahren.

Obwohl eigentlich nur die Bergstraße erneuert werden soll, hat die Baufirma auch einen Teil der Schilfstraße geöffnet. Der Grund ist, dass der neue Regenwasserkanal der Bergstraße an dieser Stelle angeschlossen werden muss, erklärt Timmermann. Im weiteren Verlauf sollen in der Bergstraße der Belag bis zu einer Tiefe von 65 Zentimeter (im Gehwegbereich 50 Zentimeter) entfernt, die alten Leitungen und Rohre freigelegt und neue verlegt werden.

Wir sind bemüht, dass wir die Beeinträchtigung der Leute so gering wie möglich halten.

Wilhelm Timmermann, Geschäftsführer Negenborner Baugesellschaft

Insgesamt umfasst der erste Bauabschnitt zirka 280 Meter. Die Arbeiten finden jedoch nicht auf der gesamten Strecke gleichzeitig statt. Der unmittelbare Baustellenbereich werde immer etwa 30 Meter lang sein, sagt Timmermann. Pro Tag würden die Arbeiter mit den Tiefbauarbeiten etwa fünf Meter vorankommen und die fertigen Bereiche provisorisch wieder auffüllen und schottern, damit sie zu Fuß ausreichend gut begehbar sind.

Bei der Erneuerung wird die Straße einen den Belastungen angepassten Belag erhalten, außerdem werden der Schmutzwasser- und Regenwasserhauptkanal ausgetauscht sowie die Trinkwasserleitung neu verlegt. Für Breitband- und Stromkabel werden zudem Leerrohre installiert. Dauern sollen die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt laut den Planungen bis November, alles in allem wird die Straßensanierung voraussichtlich drei Jahre in Anspruch nehmen.

Wer während der Bauzeit beispielsweise umziehen muss oder neue Möbel bekommt, soll ausnahmsweise bis zu dem 30 Meter langen Baustellenbereich vorfahren dürfen. Voraussetzung sei nur, das mit seiner Firma so frühzeitig wie möglich abzusprechen, dann werde man helfen so gut es geht, sagt Timmermann. Ein gutes Miteinander mit den Anwohnern sei ihm wichtig. Trotz der Sperrung habe es bisher mit dem Anliegerverkehr keine Probleme gegeben, die Situation sei an der Bergstraße recht entspannt. Selbstverständlich sei das nicht, wie Erfahrungen von anderen Baustellen zeigen würden, heißt es von der Firma.



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