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Seniorenzentrum gönnt sich zur Einweihungsfeier neuen Namen / Doch das ist längt nicht die einzige Änderung

Aus Poppelbaum wird Lebensbaum

Hessisch Oldendorf. Zwei lilafarbene Banner, darauf der hellblaue Schriftzug „Diakonie“, daneben eine Tafel mit der Aufschrift „Lebensbaum – Seniorenzentrum, Wohngruppen, Kurzzeitpflege, Diakonie – herzlich willkommen“, als Logo dient ein Baum: So präsentiert sich jetzt das Eberhard Poppelbaum Senioren- und Pflegezentrum an der Schulstraße.

veröffentlicht am 16.10.2014 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:41 Uhr

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Autor:

VON ANNETTE HENSEL
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„Lebensbaum erinnert an Poppelbaum“, sagt der Vorsitzende des Trägervereins, Wolfgang von Aulock, und betont, dass sich mit „Lebensbaum Hessisch Oldendorf“ nur der Name der Einrichtung, nicht aber der des Vereins geändert habe. Der Baum sei auch in anderen Religionen von Bedeutung und diene als Zeichen dafür, dass die diakonische Einrichtung für alle offenstehe.

Nachdem Werner Hobein kommissarisch die Rolle des Einrichtungsleiters ausgeübt hatte, übernahm am 1. Oktober Karin Raestrup die Leitung (wir berichteten). Als von Aulock sie bei der Einweihungsfeier vorstellt, erfüllt Applaus den Raum. „Das Haus ist mir ans Herz gewachsen“, sagt sie und dankt dafür, dass sie bereits viel Zuspruch erfahren habe.

Den dritten Anlass zum Feiern bietet der Abschluss der Bauarbeiten, die sich über zwei Jahre hingezogen hatten. Aufgrund neuer Standards und um auf die Bedürfnisse der Bewohner einzugehen, seien Abriss, Neu- und Umbau nötig gewesen, erklärt von Aulock und gesteht: „Der Umbau eines laufenden Betriebes ist kompliziert und führt zu Belästigungen für Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter.“ Aufgrund der Bauverzögerung um ein Jahr seien die Kosten gestiegen – all das sei am Vereinsvorstand nicht spurlos vorübergegangen. „Verein und Haus werden so lange Lebenskraft finden, solange ihnen Vertrauen entgegengebracht wird“, sagt der Vorsitzende. Mitarbeiterin Renate Grote ergänzt: „Die letzten Monate waren anstrengend, aber jetzt haben wir es hier sehr schön, auch durch das neue Wohngruppenkonzept – ich hoffe, dass das Haus brechend voll wird.“

Andreas Kühne-Glaser, Superintendent der Grafschaft Schaumburg, ist nach eigenen Worten davon überzeugt, dass es sich herumsprechen werde, dass man im Alter gut in der Einrichtung leben könne. Er weist auf die Beteiligung der Diakonie an den Umbaukosten hin und betont, dass ein Vereinsvorstand Maßnahmen in solch einer Größenordnung kaum mehr ehrenamtlich stemmen könne.

Der stellvertretende Landrat Torsten Schulte (Grüne) lobt, dass ein wunderbares Gebäude entstanden sei. „Heute ist ein Freudentag für die Einrichtung und auch für die Stadt“, sagt Bürgermeister Harald Krüger (SPD). „Lebensbaum hat etwas mit Alter zu tun, die Wurzeln befinden sich mitten im Zentrum, sodass die Bewohner am Leben in der Stadt teilhaben können.“ Der Weg der Einrichtung werde allerdings kein leichter sein, fügt er hinzu. Frank Piepenbrink von der Diakonie Niedersachsen dankt für die geleistete Arbeit – besonders „dem Vorstand, der schwere Entscheidungen zu treffen hatte, sowie Werner Hobein, der einfach da war, als er gebraucht wurde“.



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