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Ausgedientes Buswartehäuschen soll als Unterstand am Südufer Schutz vor Regen bieten

Aus alt mach neu

Großenwieden. Vor einiger Zeit ist auf der südlichen Weserseite, gegenüber dem Fährhaus in Großenwieden, der hölzerne Unterstand abgebrannt. Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß am Ufer ankommt und auf die Fähre wartet, steht derzeit bei schlechtem Wetter buchstäblich im Regen. Das soll sich schnellstmöglich ändern. Am Mittwoch teilte der Landkreis der Hessisch Oldendorfer Stadtverwaltung mit, dass der Platz, an dem der Unterstand stand, soweit hergerichtet ist, dass ein neues Häuschen dort aufgestellt werden kann. Sehr zur Freude der Mitglieder des Ortsrates, die sich am Donnerstagabend überlegten, wie nun vorgegangen werden kann.

veröffentlicht am 30.08.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:21 Uhr

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Autor:

Peter JAHN
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Hermann Faust, im Hessisch Oldendorfer Rathaus für Leader-Projekte und damit auch für die Gestaltung des Fährbereichs auf Großenwiedener Seite zuständig, machte einen Vorschlag: „An der ehemaligen Schule steht ein Buswartehäuschen, das nach der Schließung nicht mehr benötigt wird. Das könnte umgestaltet und auf der gegenüberliegenden Weserseite aufgestellt werden.“ Da das Wartehäuschen in die Jahre gekommen ist, schlägt Hermann Faust vor, es optisch aufzuwerten.

Eine Idee, die den Mitgliedern des Ortsrates gut gefällt. Und wie in Großenwieden und in Kleinenwieden oftmals geschehen, signalisieren die Politiker, dass Eigenleistung auch in diesem Falle selbstverständlich sei. Das Buswartehäuschen entspricht auch den Vorstellungen des Landkreises, dessen Fachamt keinen Unterstand aus Holz für sinnvoll hält. Im Anschluss an die öffentliche Sitzung des Ortsrates schalten sich auch Dorfbewohner in die Diskussion ein. Michael Strohmeyer hält das Buswartehäuschen für ein vernünftiges Objekt, das am alten Standort für die Anlieger viel Arbeit macht, da dort ständig Müll abgelagert wird. Den räumen die Anlieger immer wieder weg. Michael Strohmeyer schlägt vor, dass das Gründach des Wartehäuschens auf jeden Fall durch ein neues ohne Grün ersetzt wird.

Karl-Wilhelm Gerber verweist darauf, dass auch in Kleinenwieden ein Buswartehäuschen dringend saniert werden müsse. Hier ist ebenfalls das begrünte Dach marode. Auch in diesem Fall können die Dorfbewohner sich vorstellen, dass dies in Eigenleistung geschehen könne.

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  • Auf der Großenwiedener Seite gibt es ein komfortables Gebäude, das vor Wind und Wetter schützt. Der Unterstand am anderen Ufer ist vor einigen Wochen abgebrannt. pj


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