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Großenwiedener Punkband Highgain geht beim SchoolJam-Festival an den Start

Auf dem Weg zu Deutschlands bester Schülerband

Großenwieden. Sie sind erst 15 und 16 Jahre alt und doch spielen sie am Samstag bereits auf der Frankfurter Musikmesse: die Großenwiedener Punkrockband „Highgain“ – ein Mädchen, drei Jungs. Dort wollen sie die Bühne rocken und am liebsten auch das Finale des bundesweiten SchoolJam-Schülerband-Festivals gewinnen.

veröffentlicht am 08.04.2016 um 16:05 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:56 Uhr

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Autor:

von Annette hensel
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Marius Hilker (16), Lasse Buchholz (16), Cord (15) und Wiebke (16) Haver: das sind High-gain vaus Großenwieden. Mit ihren Eigenkompositionen „Gasoline“ und „Hard to see“ wollen sie die Bühne rocken und am liebsten auch das Finale des bundesweiten SchoolJam-Schülerband-Festivals gewinnen. Vor acht Wochen, als sie in Hannover am Regionalentscheid teilnahmen, hätten sie sich nicht träumen lassen, so weit zu kommen.

„Viele sprechen uns an, sagen, dass sie stolz auf uns sind“, erzählt Lasse. „Vor dem Finale habe ich Respekt“, meint Marius. „Anfang der Woche stieg die Aufregung“, gesteht Wiebke, während Cord ruft: „Ich will endlich auf die Bühne!“

Es werden die wichtigsten zehn Minuten in ihrer noch jungen Bandgeschichte. Seit drei Jahren gibt es „Highgain“. Ihre Auftritte lassen im wahrsten Sinne des Wortes aufhorchen: Denn wenn Cord sein Schlagzeug, Lasse seinen Bass, Marius und Wiebke ihre Gitarren bearbeiten und die einzige Lady im Quartett dazu noch ins Mikrofon röhrt, wackeln die Wände. So ist es auch bei der letzten Probe vorm Finale im ausrangierten Großenwiedener Friseursalon: „Highgain“ steht für Phonstärke! Alle sind hoch konzentriert, so als säße bereits die Frankfurter Jury aus bekannten deutschen Musikern und wichtigen Leuten der Musikbranche vor ihnen. Natürlich bietet Marius sein E-Gitarrensolo hinterm Kopf dar, schreit sich Wiebke die Seele aus dem Leib, slappt Lasse wie ein alter Hase auf seinem Bass rum und verkloppt Cord alle Becken und Trommeln. „Einige Specials haben wir uns für den Auftritt schon ausgedacht“, verrät er. Marius und Wiebke tauschen sich über Gitarrenakkorde aus – „der letzte Feinschliff eben“, erklären sie.

Ein Freund misst die Zeit: 9:16 Minuten. „Zehn Minuten haben wir für beide Songs, da können wir noch mehr Show machen“, betont Marius. Die Band rechnet sich im Finale keine großen Chancen aus, aber allein auf der Musikmesse spielen, Kontakte knüpfen zu können– das sei großartig. Riesig freuen sich alle darüber, dass mehr als 30 Freunde und Angehörige sie begleiten.



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