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Montag toben Mädchen und Jungen erstmals im neuen Kindergarten an der Grundschule Sonnental

Auch der Spielplatz soll bis Freitag fertig sein

Heßlingen (pj). Endspurt an der Grundschule im Sonnental. Bis zum Freitag soll alles fertig sein, die Gruppenräume und die Außenanlagen, denn am Montag, 13. August, stehen die Mädchen und Jungen des Kindergartens vor der Tür. Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes klotzen seit drei Wochen mächtig ran, damit die Arbeiten rechtzeitig abgeschlossen sind.

veröffentlicht am 08.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:41 Uhr

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Die Mädchen und Jungen, die im Dorf der sieben Mühlen, wie Heßlingen im Volksmund heißt, den Kindergarten besuchen, werden aus dem Haus Odening in der Straße „Am Anger“ in das Gebäude der Grundschule Sonnental umziehen. Die Gruppenräume sind bereits bezugsfertig, an den Außenanlagen wird noch mit Hochdruck gearbeitet. „Es wurde am 23. Juli mit den Arbeiten begonnen, am 10. August muss alles fertig sein“, sagt Andreas Hunte, Leiter des städtischen Grünflächenamtes. „Wir sind gut in der Zeit“, erklärt dazu Markus Mentzel, der stellvertretende Baubetriebshofleiter.

Vor den Sommerferien gab es Ärger um das Vorhaben. Schulleiterin Waltraud Matter-Wiemann, am Schuljahresende in den Ruhestand verabschiedet, hatte bemängelt, dass nicht zufriedenstellend geklärt sei, auf welchem Wege die Kindergartenkinder mit ihren Eltern in die Räume der Kita gelangen werden. Vom Schulvorstand wurden außerdem Sicherheitsaspekte ins Feld geführt. Der Parkplatz vor dem Schulgebäude wurde als Gefahrenpunkt genannt. Ein Zaun macht die Zufahrt zur Parkfläche inzwischen unmöglich. Parken müssen Lehrer, Erzieherinnen und Eltern künftig am Rande des Kreisverkehrs. Der Pächter der landwirtschaftlichen Fläche hat ein Stück abgegeben, das befestigt wurde und nun als Parkplatz dient. Die Zufahrt zur Sporthalle blieb aber erhalten, ein breites Tor ist hier ebenso eingebaut worden, wie auf der Rückseite der Schule, wo ein Spielplatz für die Mädchen und Jungen des Kindergartens entstand. „Diese Zufahrt brauchen wir, um später Sand austauschen oder Spielgeräte reparieren zu können“, erklärt Andreas Hunte.

Neben dem Spielplatz steht eine große Hütte, in der die kleinen Trecker der Kinder und anderes Spielzeug untergestellt werden können. Der Bau der Holzhütte und die Anlage des großen Podestes vor den Gruppenräumen des Kindergartens gehören auch zu den Arbeiten, die vom städtischen Baubetriebshof ausgeführt wurden. „Hier ist eine komplette Kolonne im Einsatz“, sagt Markus Mentzel. Dazu gehören Tischler, Maler, Maurer sowie Garten- und Landschaftsbauer. Der Bauhof führt auch den Umzug von den alten Kindergartenräumen zur Schule durch.

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Markus Mentzel und seine Leute hoffen nur, dass man in der Stadt Verständnis dafür hat, dass andere Arbeiten, wie das Mähen öffentlicher Anlagen, dadurch liegen bleiben. „Wegebaumaßnahmen und Grabengrundräumung haben wir verschoben“, sagt der stellvertretende Leiter des Baubetriebshofes.

Markus Mentzel (v. li.) sieht zu, als Peter Tönsgöke und Rüdiger Schünemann ein Zaunstück einsetzen.

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