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Arbeiten im Waisenhaus - Für ein Jahr in Südafrika

Von Frank Neitz

Hessisch Oldendorf/Empangeni.  Seit fast drei Wochen ist Timon Köbele knapp 10 000 Kilometer weit entfernt von Hessisch Oldendorf. Palmen vor dem einfachen Haus statt Obstbäume im elterlichen Garten, ockerfarbene Hügel statt des satten Grüns des Wesergebirges und vier schwarzafrikanische Kinder statt der eigenen Geschwister. Timo arbeitet im Waisenhaus „iKhaya LikaBaba“ (Haus des Vaters) in Empangeni.

veröffentlicht am 14.10.2010 um 15:19 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 05:21 Uhr

Afrika
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Von Frank Neitz

Hessisch Oldendorf/Empangeni.  Seit fast drei Wochen ist Timon Köbele knapp 10 000 Kilometer weit entfernt von Hessisch Oldendorf. Palmen vor dem einfachen Haus statt Obstbäume im elterlichen Garten, ockerfarbene Hügel statt des satten Grüns des Wesergebirges und vier schwarzafrikanische Kinder statt der eigenen Geschwister. Timo arbeitet im Waisenhaus „iKhaya LikaBaba“ (Haus des Vaters) in Empangeni. Die 30 000-Einwohner-Stadt nahe der Pazifikküste liegt 160 Kilometer nördlich von Durban. Auf den gelernten Industriekaufmann warten vor Ort Kinderpflege, Fahrdienste, Gartenarbeit oder Bautätigkeiten. Das Umfeld, in dem Timon sich bewegt, ist kein Einfaches. 40 Prozent der Bevölkerung in der Provinz „KwaZulu-Natal“ ist HIV-infiziert. Grund genug für den Deutschen anzunehmen, dass im dortigen Heim viele Aids-Waisen wohnen. Doch vieles ist anders, als Timon es sich zu Hause vorgestellt hat. „Die vier momentan im Heim untergebrachten Kinder sind keine Waisen, ihre Eltern können sich nicht um ihren Nachwuchs kümmern“, berichtet der 21-Jährige. Seine Mutter Susanne Köbele ist  stolz darauf, dass das mittlere ihrer fünf Kinder „das so durchzieht“. Etwas mulmig ist ihr allerdings wegen der Kriminalität in Südafrika.  Unter www.timon-in-suedafrika.blogspot.com berichtet von seinen Erlebnissen.



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