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Anlieger des „oberen T-Stückes“ werden nach Insolvenz des Bauunternehmers nicht weiter belastet

Anwohner können beim Straßenausbau Wünsche äußern

Heßlingen (gro). Bisher war sie nur eine Baustraße, die Straße „Auf dem Aake“ in Klein Heßlingen, angelegt in Form eines T. Nun soll sie endausgebaut werden und das, so Christian Mork vom Fachbereich III der Stadt Hessisch Oldendorf, unter Berücksichtigung der Wünsche der Anlieger.

veröffentlicht am 01.12.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 02:41 Uhr

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Vor der Ortsratssitzung des Ortsrates Sonnental unter Leitung von Ortsbürgermeister Jost Beckmann stellte Mork den Bürgern in einer Versammlung den geplanten Straßenendausbau „Auf dem Aake“ vor. Danach kostet die Maßnahme 50 000 Euro, 4 5 000 Euro davon bringen die zehn Anlieger und 5000 Euro die Stadt Hessisch Oldendorf auf. Den Einzelnen belastet das mit bis zu 9,50 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche, abzüglich bereits geleisteter Vorauszahlungen. Vorgesehen ist die Aufbringung einer bis zu vier Zentimetern starken Tragschicht auf die vorhandene Bitumendecke. Ein Seitenraum wird als Gosse hergestellt, der andere mit einer Pflasterung versehen. Hier konnten die Anlieger entscheiden, ob es eine Pflasterung sein soll oder nur mit Bitumen befestigt wird. Sechs von zehn der anwesenden Anlieger sprachen sich für die Pflasterung aus, die sie insgesamt 5000 Euro extra kosten wird.

Durchgeführt werden soll der Endausbau „Auf dem Aake“ im April oder Mai des kommenden Jahres. Ausdrücklich wies Christian Mork darauf hin, dass die Anlieger des „oberen T-Stückes“ der Straße nicht mit weiteren Kosten belastet würden. Hintergrund: Die Baufirma hatte Insolvenz angemeldet, nachdem bereits Gelder der Anlieger für die Erschließung des Gebietes geflossen waren. Gesichert sei der Endausbau dort aber dennoch durch eine Bürgschaft.

Ortsbürgermeister Jost Beckmann schlug vor, die gewünschte Pflasterung der einen Straßenseite mit roten Pflastersteinen zu erstellen. „Visuell erfährt die Straße dann eine Einengung, und die Autofahrer werden sicherlich langsamer fahren. Das wiederum ist für die Fußgänger sicherer.“

Der Vorschlag wurde von Christian Mork aufgenommen. In einer noch folgenden Einzelbefragung soll er den Anliegern vorgestellt werden.

Carsten (v.r.) und Peggy Schrader freuen sich zusammen mit Tochter Leni auf den Endausbau „ihrer“ Straße „Auf dem Aake.

Foto: gro“

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