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Ortsbürgermeister kritisiert: Gülletransporter nutzen zu enge Straße

Anwohner haben die Nase voll

Rohden. Die Straße „Steineiche“ ist grundsätzlich eine kleine, beschauliche Straße, die entlang des Ellerbachs führt. Und doch sind die Anwohner erbost. Grund sind die landwirtschaftlichen Fahrzeuge, die sich durch die enge Straße quetschen.

veröffentlicht am 21.04.2016 um 17:50 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:56 Uhr

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Autor:

Stefan Bohrer
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Rohden. Die Straße „Steineiche“ ist grundsätzlich eine kleine, beschauliche Straße, die entlang des Ellerbachs führt. Auf keinen Fall jedenfalls eine Durchgangsstraße, sondern eher eine schmale Verbindung zu den angrenzenden Feldern als Querverbindung zur Hauptstraße, die Rohden und Welsede verbindet. Und doch sind die Anwohner erbost. „Schon seit längerem fällt uns auf, dass die großen landwirtschaftlichen Fahrzeuge nur noch mit Mühe die Steineiche passieren können“, sagt Werner Pechmann. Im Herbst befahren Lastkraftwagen die Straße, um die Rübenernte zu transportieren, im Sommer passieren Traktoren mit Anhängern die schmale Straße. „Allerdings habe ich den Eindruck, dass immer größere Fahrzeuge zum Einsatz kommen“, so Pechmann weiter. Fahrzeuge, die nicht nur seiner Meinung nach viel zu groß sind, um überhaupt diesen Verbindungsweg nutzen zu können. „Im Augenblick wird diese Straße immer wieder von LKWs befahren, die Gülle transportieren. Diese haben eine derartige Fahrzeugbreite, dass es bereits mehrfach in diesem Frühjahr zu Beschädigungen am Baumbestand kam.“ Auch Beschädigungen an Grundstückzäunen sowie an parkenden Fahrzeugen seien inzwischen nicht mehr auszuschließen. „Mehrfach waren wir Anwohner bereits nachts gezwungen aufzustehen, um unsere Fahrzeuge umzuparken, damit die Lastkraftwagen die Straße passieren können“, schimpft Werner Pechmann. Etwa hundert Meter hinter der Einmündung in die Ellerbachstraße gibt es in der Steineiche eine Brücke, die den Ellerbach überspannt. Die Anwohner bezweifeln inzwischen stark, dass diese Brücke dauerhaft dem Gewicht der großen Fahrzeuge standhalten wird. „Denn offensichtlich – so unser Eindruck – sind die Fahrzeuge in den letzten Jahren bedeutend größer und schwerer geworden“, vermutet Pechmann. Er will die Situation nicht länger hinnehmen. Folgerichtig hat er den Ortsrat gebeten, gemeinsam mit der Stadtverwaltung zu prüfen, ob die Steineiche in Rohden nicht ab einer bestimmten Fahrzeuggröße für die Durchfahrt gesperrt werden kann.

In der Ortsratssitzung hat Bürgermeister Friedrich Meier gemeinsam mit den Ortsratmitgliedern signalisiert, sich für die Wünsche und Bedürfnisse der Anwohner einzusetzen, damit in der Steineiche endlich wieder das einkehrt, was dort in den letzten Jahren schmerzlich vermisst worden ist – Ruhe und Sicherheit!



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