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Seniorenrat der Stadt Hessisch Oldendorf hat in zehn Jahren viel erreicht – und macht mit neuer Spitze weiter

„Ansprechpartner der älteren Bürger“

Hessisch Oldendorf. Der Seniorenrat der Stadt Hessisch Oldendorf hatte allen Grund zum Feiern: Er wurde zehn Jahre alt und hat in dieser Zeit eine ganze Menge ins Rollen gebracht – vor allem für die etwa 30 Prozent der Einwohner im Stadtgebiet, die über 60 Jahre alt sind.

veröffentlicht am 27.04.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:41 Uhr

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Autor:

Annette Hensel
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Begonnen hat die Erfolgsgeschichte eigentlich schon 2003 – mit der Entsendung des früheren SPD-Ratsherrn Fritz Holstein in den neugegründeten Kreisseniorenbeirat. Mit zehn Mitgliedern gründete Holstein dann am 14. April 2005 in Hessisch Oldendorf den Seniorenbeirat, übernahm den Vorsitz und verfolgte seither das Ziel, „Dinge gemeinsam anzugehen und dort zu helfen, wo wir benötigt werden“.

In den vergangenen Jahren stellte der Seniorenrat, wie sich die Gruppierung heute nennt, viele Anträge, in denen er sich etwa für die Bestattung von Muslimen, Sprechstunden für ältere Menschen oder die Rückkehr des „Teilsozialamtes“ in die Kernstadt starkmachte. Vor allem die Einrichtung des Pflegestützpunktes war ihm wichtig: Hartnäckig blieb der Seniorenrat am Ball und ist heute stolz, dass dieses Projekt ebenso realisiert wurde wie die Einrichtung des Seniorenbüros mit Petra Neujahr als Ansprechpartnerin. Auf Initiative des Seniorenrates wurde in den Ortschaften ein Vortrag zum Thema „Pflegefall – was nun?“ gehalten. Insgesamt 600 Einwohner haben ihn gehört. Außerdem hat der Seniorenrat die Runden Tische in sieben der acht Ortschaften angeschoben, in mehreren haben sich daraus Hilfsnetzwerke entwickelt. In der Kernstadt ist die Tafel daraus hervorgegangen.

„Hut ab vor dem, was ihr für die sozial schwachen Menschen geleistet habt“, sagte Fritz Holstein in Richtung von Ortsbürgermeister Claus Clavey und Rolf Dieter Schulz. Auch in der Flüchtlingsarbeit wolle der Seniorenrat helfen, erklärte der 94-Jährige. „Wir hoffen, dass man in dieser Angelegenheit in die Gänge kommt.“ Auf Stellwänden im Kultourismus-Forum war für die Gäste der Jubiläumsfeier die Erfolgsgeschichte des Seniorenrates nachzulesen, dessen Vorsitz vor kurzem Elke Reuker übernommen hat. Ihr Stellvertreter: Holstein.

Landrat Tjark Bartels hob die Bedeutung der Arbeit des Seniorenrates hervor: „Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer Kultur des Miteinanders.“ „Sie sind die Ansprechpartner der älteren Bürger, beraten und haben gesellschaftspolitische Dinge im Blick“, sagte Bürgermeister Harald Krüger, der auch das „gute Zusammenspiel von Seniorenrat und Verwaltung“ lobte.

„Wir brauchen Ihre Kompetenz, um dem demografischen Wandel positiv zu begegnen, seien Sie dabei, wenn Alter Neues schafft“, betonte die Vorsitzende des Landesseniorenrates, Ilka Dirnberger.

In seiner Laudatio auf Holstein anlässlich seines zehnjährigen Wirkens an vorderster Front im Seniorenrat sagte Krüger: „Du bist ein Vorbild in deiner Art zu arbeiten und hast es immer für diejenigen gemacht, die ein Sprachrohr brauchen.“



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