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Ausbau „Auf dem Harze“ in vollem Gange / Noch drei Wochen bis zum Abschluss der Dorferneuerungsmaßnahme

Anlieger dürfen bestimmen, wo der Findling liegen soll

Fischbeck (bj). Was lange währt, wird endlich gut, mag in Fischbeck so mancher Anlieger der Straße „Auf dem Harze“ dieser Tage denken. Die Einschränkungen und Unannehmlichkeiten sollen in drei Wochen ein Ende haben, dann wird der Ausbau der Straße voraussichtlich beendet sein.

veröffentlicht am 13.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:41 Uhr

Gisela Meyer kann sich vorstellen, dass der Steinriese an dieser Stelle liegen bleibt. Fotos: bj
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Der Ortsrat Fischbeck fordert schon seit Jahren immer wieder den Ausbau der Straße „Auf dem Harze“. Es fehlte jedoch immer das Geld im Haushalt der Stadt Hessisch Oldendorf. 2008 eröffnete sich mit der Aufnahme Fischbecks in das Dorferneuerungsprogramm die Chance, die längst überfällige Maßnahme endlich in Angriff nehmen zu können. Der Ausbau der Straße „Auf dem Harze“ stand von Anfang an ganz oben auf der Prioritätenliste des Arbeitskreises „Dorferneuerung Fischbeck“.

Nun ist mit dem Straßenbau und der Neugestaltung des Bereichs zwischen Höfinger Straße und Falkenstraße die erste Maßnahme der Dorferneuerung im Stiftsdorf in Angriff genommen worden. Die Straße „Auf dem Harze“ war inzwischen in einem solch schlechten Zustand, dass ein vollständiger Neuaufbau des Straßenkörpers erforderlich wurde. Das heißt, der Unterbau wurde hochgenommen und so wieder aufgebaut, dass die Straße eine höhere Tragfähigkeit bekommt. Damit werden Absackungen unwahrscheinlicher.

Im bereits fertiggestellten Bereich der hängigen Straße ist das neue Pflaster verlegt. Die Oberfläche der Straße zu pflastern, hat gegenüber einer Asphaltdecke den Vorteil, dass bei später eventuell notwendigen Arbeiten an den Versorgungsleitungen das Pflaster einfach aufgenommen und später wieder verlegt werden kann. Ein weiterer Vorteil der Pflasterung sei die Anpassung der Straßenhöhe an die Auffahrten der Anlieger, sagen die Tiefbauer. „Wir werden bis Ende August fertig“, erklärt Georg Peukert, Mitarbeiter der Tiefbaufirma Koopmann und Wienkoop, und er fügt an: „Die Anlieger haben jetzt schon Befürchtungen, dass sich dann niemand, der hier durchfährt, an Tempo 30 halten wird.“ Auch „Auf dem Harze“ war es so wie in anderen Straßen mit schlechter Fahrbahndecke: die Autofahrer mussten mit dem Fuß vom Gas, wollten sie nicht Schäden an den Fahrzeugen riskieren.

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Die Leitungen für die Straßenbeleuchtung werden ausgewechselt.

Die Gesamtsumme für den Straßenbau und die Neugestaltung im ersten Bauabschnitt „Auf dem Harze“ beläuft sich auf rund 200 000 Euro. „Dabei kommt den Anliegern die Dorferneuerung zugute, denn ohne diese wäre der Betrag, den sie zum Ausbau beisteuern müssen, deutlich höher“, sagt Christian Mork, im Hessisch Oldendorfer Rathaus für die Baumaßnahme zuständig. Christian Mork freut sich, dass es am Donnerstagabend gelungen ist, den riesigen Findling, der während des Ausbaus gefunden wurde, an seinen möglichen zukünftigen Platz zu schaffen. „Nun haben die Anlieger die Gelegenheit, sich ein Bild zu machen, bevor der Stein seinen endgültigen Platz bekommt“, sagt Christian Mork.



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