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Wenig Platz für LKW

Am Goldbinnen soll ein Wendehammer entstehen

FISCHBECK. Sie quälen sich tagsüber bei waghalsigen Wendemanövern über die Straße. Abends parken dann bis zu 20 Lkw am Straßenrand, sagt Ulrich Schmitz, Inhaber der Firma GS-Maschinenbau. Der Anlieferverkehr zu den anliegenden Betrieben habe in den letzten Jahren nämlich deutlich zugenommen; das Problem dabei sei, dass es für die Mitarbeiterfahrzeuge und Lastwagen weder richtige Parkplätze noch eine Wendemöglichkeit gebe.

veröffentlicht am 27.02.2018 um 16:04 Uhr
aktualisiert am 27.02.2018 um 20:50 Uhr

Es fehlt an befestigten Parkplätzen und einer Wendemöglichkeit für Lkw. Wegen der Vergrößerung der ansässigen Betriebe in den letzten Jahren wird beides aber immer nötiger gebraucht. Foto: dana
Jens Spickermann

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Der Verwaltung ist diese Schwierigkeit längst bewusst – deshalb soll an der Straße ein Wendehammer mit etwa 30 Meter Durchmesser angelegt werden. Seit vielen Jahren sieht der Bebauungsplan einen solche Wendemöglichkeit vor, jetzt scheint endgültig Bewegung in die Planungen zu kommen: Das Thema steht auch für die nächste Fischbecker Ortsratssitzung am Donnerstag auf der Tagesordnung. Die Stadt beabsichtigt, mit dem Stift Fischbeck Grundstücke zu tauschen, um den Wendehammer etwa in der Mitte des Straßenverlaufs bauen zu können. „Es entstehen dort ungemütliche Situationen“, sagt Bürgermeister Harald Krüger. Deshalb solle die Baumaßnahme möglichst noch in diesem Jahr realisiert werden. Mit dem Stift Fischbeck sei die Stadt derzeit noch im Gespräch.

Grundsätzlich sieht Schmitz den Bau eines Wendehammers positiv, ist aber mit der dafür vorgesehenen Stelle, die sich gegenüber der Firma Fleischer befindet, nicht ganz einverstanden. Lieber würde er dort erst einmal Parkplätze für die Mitarbeiter und Lieferanten einrichten, was ihm noch wichtiger wäre als die Wendemöglichkeit. Obwohl auch die Platznot der Lkw-Fahrer für die dortigen Betriebe ärgerlich ist: Die Lieferanten würden häufig versuchen, auf fremden Betriebshöfen zu wenden, die für den Schwerlastverkehr nicht ausgelegt seien und Schaden nähmen, sagt Schmitz. Er selbst habe deshalb massive Eisenpoller installiert, die gelegentlich aber angefahren würden. Trotzdem wäre es ihm lieber, wenn der Wendehammer am Ende der Straße gebaut würde, wo sich der Solarpark befindet – auch wenn die Planungen dafür noch einige Zeit in Anspruch nehmen würden. Dort gebe es schon eine kleine Ausbuchtung, die teilweise von den Lieferanten zum Manövrieren benutzt werde. „Man baut einen Wendehammer ja normalerweise am Ende der Straße“, meint Schmitz. Der Bau von Stellplätzen würde durch die Planungen der Stadt möglicherweise nicht zustandekommen, sorgt er sich.

Der Stadt geht es primär darum, das Verkehrsproblem in den Griff zu bekommen. Dafür soll das Stift Fischbeck im Tausch gegen die benötigte Fläche ein städtisches Grundstück mit einer Größe von 3017 Quadratmeter erhalten. Vorbehaltlich der Zustimmung der Klosterkammer Hannover sei das Stift zu diesem Tausch bereit, heißt es in einer Vorlage der Stadt. Auch der Wunsch der Gewerbebetriebe nach Anlegung von Stellflächen auf dem künftigen städtischen Grundstück solle berücksichtigt werden, heißt es dort. In der Ortsratssitzung am Donnerstagabend wird das Thema noch diskutiert.



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