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Stadt lässt jetzt auch etliche Bäume in Rohden fällen / Ersatz durch heimisches Gehölz

Alte Pappeln stellen Sicherheitsrisiko dar

Hessisch Oldendorf (boh). Die Pappeln, die in den 50er und 60er Jahren im Stadtgebiet gepflanzt wurden und jetzt eine Höhe von bis zu 30 Metern erreicht haben, stellen mittlerweile laut Stadtverwaltung ein Sicherheitsrisiko dar. Dies habe sich in diesem Winter aufs Neue bewiesen, insbesondere dann, wenn die Bäume im Bereich von Straßen oder in öffentlichen Anlagen stehen, sagt Manfred Bebermeier, der bei der Stadtverwaltung für die Straßen und Gewässer und damit für die Pflege und Unterhaltung des straßen- und gewässerbegleitenden Grüns zuständig ist.

veröffentlicht am 07.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 21:41 Uhr

Diese Hybridpappeln in Rohden werden gefällt. Foto: boh
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An den Sportplätzen in Fischbeck und in Großenwieden wurden bereits viele dieser schnell wachsenden Bäume gefällt, da immer wieder starke Äste aus den Baumkronen herausbrachen und herunter fielen. In den vergangenen Tagen wurden etliche Pappeln am Hollenbach gefällt, die jetzt durch eine Anpflanzung standortgerechter Gehölze ersetzt werden sollen. „Die Maßnahme wurde in Absprache mit der Naturschutzbehörde durchgeführt. Die jetzt gefällten Hybridpappeln gehören nicht zu den einheimischen Gehölzen. Sie bieten zwar einigen Vogelarten Brutmöglichkeiten, haben aber insgesamt keinen hohen tierökologischen Wert. Daher gelten die Hybridpappeln aus Naturschutzsicht nicht als besonders schutzwürdig“, erklärt Manfred Bebermeier.

Nun sollen weitere Pappeln gefällt werden. Es geht bei dieser Fällmaßnahme um die Bäume, die in Rohden im Bereich der Kreuzung der Landesstraße 434 mit der Kreisstraße 84 stehen. Hier bestehe nach dem strengen Winter und den starken Schneefällen die Gefahr, dass durch die Schneelast abbrechende Äste auf die Fahrbahn fielen und damit ein Risiko für Leib und Leben seien. Auf Anregung der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises soll sich durch die Naturverjüngung ein Bestand mit standortgerechten Gehölzen und ökologisch wertvollen Strukturen entwickeln. Wer Fragen zu der Fällaktion hat, kann sich an Manfred Bebermeier unter 05152/782129 wenden.



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