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Als die Nazis die Fahne des VfL einzogen

Hessisch Oldendorf (pj). Man schreibt das Jahr 1934, sportliche junge Leute treffen sich zum Gauturnfest in Afferde. Die Vereine stellen sich auf, da kommen Männer in braunen Uniformen und geben den Hessisch Oldendorfern des Turnvereins Jahn unmissverständlich zu verstehen, dass sie bei diesem Umzug nicht mitmarschieren dürfen.

veröffentlicht am 05.07.2012 um 18:11 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:21 Uhr

Aus der Geschichte des Hessisch Oldendorfer Vereins, der morgen sein 150-jähriges Bestehen feiert
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Hessisch Oldendorf (pj). Man schreibt das Jahr 1934, sportliche junge Leute treffen sich zum Gauturnfest in Afferde. Mit dabei die Turner aus der Weserstadt Hessisch Oldendorf. Die Vereine stellen sich auf, da kommen Männer in braunen Uniformen und geben den Hessisch Oldendorfern des Turnvereins Jahn unmissverständlich zu verstehen, dass sie bei diesem Umzug nicht mitmarschieren dürfen.

Die Nationalsozialisten hatten die Turnerschaft als Dachverband aufgelöst, an ihre Stelle ist der Reichsbund für Leibesübungen getreten. Und der hatte neue Gesetze geschaffen, griff grundlegend in die Sportbewegung ein. Die Vereinsfahne des Turnvereins Jahn wird eingezogen. Den Verein, den turnbegeisterte Männer, die sich in lockerer Runde zum Sporttreiben getroffen hatten, gegründet hatten, gibt es nicht mehr.

In diesem Jahr feiert der Verein sein 150-jähriges Bestehen. Die Geschichte des Vereins, lesen Sie in der Dewezet.



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