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Nach zwei Wochen ist schon richtig was zu erkennen / Kürzere Bauzeit möglich

Alles läuft rund beim Kreisel

Hessisch Oldendorf. Nachdem es im Vorfeld Irritationen über die Planung des Kreisverkehrs an der Kreuzung Mühlenbachstraße / Lange Straße / Münchhausenring gegeben hatte, scheint nun alles ganz schnell zu gehen – zumindest deutlich schneller als geplant. „Wenn das Wetter mitspielt und nichts Unvorhergesehenes geschieht, wird die Bauzeit von drei Monaten sogar unterschritten“, sagte Rüdiger Niemeier aus dem zuständigen Fachbereich des Hessisch Oldendorfer Rathauses.

veröffentlicht am 10.08.2015 um 15:32 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:41 Uhr

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Autor:

von christoph Boßmeyer
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Für die Zeit der Bauarbeiten hat die Stadt notwendigerweise einiges an Umleitungen im Bereich der Innenstadt veranlasst. So wird der Verkehr derzeit einspurig vom Münchhausenring auf die Welseder Straße geleitet. Eine Ampelanlage regelt den Ablauf des Verkehrs. „Zu Verkehrsspitzenzeiten kommt es schon mal zu leichten Staus, aber kaum mal zu längeren Wartezeiten“, sagte Niemeier und zeigte sich froh, dass alles bislang reibungslos zu klappen scheint.

Die Mitte des Kreisverkehrsplatzes ist bereits gepflastert, an den Zuwegungen sind Mittelinseln angelegt, über die später die Fußgänger über die Straßen geführt werden. Die entsprechende Bepflasterung mit Blindenleitlinien ist schon erkennbar. Der Fortschritt bleibt auch den Hessisch Oldendorfern nicht verborgen. Hin und wieder beobachten Schaulustige das geschäftige Treiben der Bauarbeiter und auch Gesprächsthema ist der entstehende Kreisel in der Stadt. Der Tenor ist dabei im Grunde ungeteilt positiv. Speziell das gute Vorankommen, was schon früh das Aussehen des Kreisels hat erahnen lassen, findet lobende Anerkennung bei den Bürgern.

Auch die Kritik von Ortsbürgermeister Claus Clavey am, seiner Meinung nach, zu kleinen Durchmesser des Kreisverkehrsplatzes sowie am Ablauf der Findung der jetzt realisierten Kreisel-Variante scheint verstummt zu sein. Aus dem Kreishaus, an welches eine entsprechende Beschwerde gerichtet hätte werden müssen, heißt es, dass sich „Herr Clavey diesbezüglich nicht mehr ans Kreistagsbüro gewandt“ hat. Ursprünglich hatte er dies beabsichtigt und auch erste Unterlagen zusammengetragen. Auch anderweitig war von Bürgern vereinzelt Kritik laut geworden, ob der Kreisel nicht zu klein sei. Bezug wurde dabei oft auf den im vergangenen Jahr installierten Kreisel an der Kreuzung Münchhausenring / Weserstraße genommen, wo Bürger hin und wieder beobachtet hatten, wie Autofahrer den Kreisel einfach mittig überfahren.

Wie es letztlich mit dem neuen Kreisel diesbezüglich aussieht, bleibt abzuwarten. Angesichts der Eigentumsverhältnisse rundherum sei er die beste Lösung gewesen, die auch sicherheitstechnisch alle geforderten Kriterien erfüllte, war aus dem Rathaus zu hören. Damit auch Busse und Lastwagen sicher durch den Kreisverkehr kommen, ist der Kreisel nur aufgepflastert und nicht mit richtigen Aufbauten versehen wie der Ostertorkreisel. Und kostengünstiger als die größere Variante war er letztlich auch.



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