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Adebar zurück im Nest über ehemaliger Molkerei

Hessisch Oldendorf (pj). Am Freitag landete ein Weißstorch auf dem Nest der alten Molkerei am der Ecke Langen Straße/Münchhausenring in Hessisch Oldendorf. Der Storch ist unberingt, seine Identität ist daher unbekannt.

veröffentlicht am 04.03.2012 um 16:20 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 23:21 Uhr

Storch
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„Ob es der Weißstorch aus dem Vorjahr ist, oder ob es sich nur um einen Durchzügler handelt, der erst mal wenige Tage bei uns rastet, bevor es weitergeht, bleibt abzuwarten“, sagt Dietmar Meier. Vieles spreche jedoch dafür, dass er bleiben wird, denn Fenja Vogel von der Ortsgruppe Hessisch Oldendorf/Hameln des Naturschutzbundes konnte den Vogel mit den langen roten Beinen nachmittags bei der Nahrungssuche im Nahrungsgebiet am Herrenteich beobachten. Dort fand Meister Adabar viel Fressbares. Zumeist sind es Regenwürmer, die an diesem Tag zu seinem Speisezettel gehörten. „Die hohe Anzahl an Beutefangreaktionen spricht dafür, dass sein Tisch am Herrenteich reichlich gedeckt ist“, erklärt Fenja Vogel.
 Der Herrenteich mit seinen grundwassernahen Standorten gilt als optimales Nahrungsgebiet. Aufgrund der dort befindlichen Trinkwasserversorgungsanlage mit Wasserschutzgebiet handelt es sich um extensives Dauergrünland auf dem gewöhnlich wesentlich mehr Nahrungstiere für den Storch leben als anderswo im Stadtgebiet, da hier keine Nährstoffe in den Boden gelangen. „Er scheint sich bei uns auszukennen, da er gezielt dieses Nahrungsgebiet angeflogen hat“, sagt Storchenvater Dietmar Meier.
 Sollte der Storch in Hessisch Oldendorf bleiben, gehört er mit zu den ersten Weißstörchen, die in diesem Jahr in Norddeutschland eingetroffen sind. „Die frühe Ankunft dieser Störche spricht dafür, dass sie Westzieher sind und somit über Gibraltar und Spanien zu den Brutstandorten fliegen. Die über Ostafrika und dem Balkan fliegenden und daher als Ostzieher bezeichneten Störche kommen meist erst Ende März/Anfang April bei uns an“, erklärt Dietmar Meier.



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