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Wärmeverbrauch im Baxmannbad trotz kühlen Sommers erneut gesunken

Abdeckfolie spart spürbar Energie

HESSISCH OLDENDORF. Seit zehn Wochen hat das Baxmannbad zu, wetterbedingt träumen selbst hartgesottene Wasserratten derzeit nicht vom Schwimmen unter freiem Himmel. Großes Interesse haben viele jedoch zu erfahren, wie die Betriebsergebnisse für den Beckenwasser-Wärmeverbrauch im Freibad 2017 ausgefallen sind.

veröffentlicht am 06.11.2017 um 12:12 Uhr
aktualisiert am 06.11.2017 um 13:00 Uhr

Abend für Abend wurde das Schwimmerbecken abgedeckt. Foto: ah
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Annette Hensel Reporterin
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Mit Beginn der Badesaison 2016 wurde das 25-Meter-Schwimmbecken abends mit einer zu gleichen Teilen vom Förderverein und Stadt finanzierten, aus drei Schichten bestehenden Spezialfolie abgedeckt. Die Investition von insgesamt 30 000 Euro zeigte schon im selben Jahr Früchte: Nach der 100-tägigen Saison wurde ein Wärmeverbrauch von 69 970 Kilowattstunden festgehalten, rund 50 Prozent weniger als 2015. Da der Sommer 2017 vom Wetter her schlechter war als der im Vorjahr, warteten Vertreter von Politik, Verwaltung, aber natürlich auch des Fördervereins, gespannt auf die Zahlen für die zurückliegende Saison.

„In diesem Jahr haben wir die Abdeckung bereits in der Aufheizphase, also vor Saisonstart in Kombination mit der Solaranlage eingesetzt“, berichtet Christina Wellhausen, Ansprechpartnerin für das Bad bei der Stadtverwaltung. Die Beckenheizung sei nur für eine kurze Aufwärmphase unmittelbar vor der Eröffnung am Himmelfahrtstag benötigt worden, in den Jahren vor Installation der Abdeckung sei das noch ganz anders gewesen. „Dadurch erzielten wir allein im Mai eine Einsparung von 12550 Kilowattstunden, durch die der wegen des schlechten Wetters im Vergleich zu 2016 höhere Wärmeverbrauch während der 100 Tage kompensiert werden konnte“, so Wellhausen und teilt mit: „Insgesamt lag der Verbrauch in diesem Jahr bei 62890 Kilowattstunden, was bedeutet, dass trotz des kühlen Sommers 2017 nochmals 7080 Kilowattstunden eingespart wurden.“

Elisabeth Feldmann, für die Finanzen des Fördervereins zuständig, freut sich über die Zahlen, rechnet kurz und meint dann: „Wenn man so will, hat die Stadt zwei Drittel ihrer Ausgaben für die Anschaffung der Abdeckung bereits wieder zurückbekommen.“ Auch der Klimaschutz habe dank Abdeckung gewonnen: „Durch den reduzierten Erdgasverbrauch wurde gegenüber 2015 der Ausstoß von 14,2 Tonnen Kohlendioxid vermieden.“

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