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Bauhof Hessisch Oldendorf hat mit 12 Mitarbeitern schnell für Ordnung in Großenwieden gesorgt

Überreste der Flut nach zwei Tagen beseitigt

Großenwieden (jch). Hüfthoch stand das Wasser bis zum Wochenende am Anleger der Weserfähre in Großwieden und am Infopoint des Weser-Radweges. Mittlerweile ist das Hochwasser zurückgegangen und die Weser fließt nun wieder fast in ihrem normalen Flussbett. Spurlos ist das Weser-Hochwasser aber nicht verschwunden. Überall haben sich Sedimente aus Schlamm und Lehm abgelagert und die Straßen mit einem matschigen Film überzogen.

veröffentlicht am 26.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:41 Uhr

Bis auf einen letzten Haufen an der Weserfähre ist Großenwieden von den Hinterlassenschaften des Hochwassers befreit.  Fotos: Da
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Kaum war das Wasser weg, schlug die Stunde für den Bauhof der Stadt Hessisch Oldendorf, um in Aktion zu treten. „Wir müssen da dann ran, solange der Dreck noch frisch und feucht ist“, sagt Hans-Friedrich Priebe vom Bauhof. „Wenn das erst alles trocken ist, wird es schwierig, alles wegzubekommen.“ Bereits am Montag seien alle verfügbaren Kräfte des Bauhofes mit dem Säubern der Straßen und Wege beschäftigt gewesen. Zwölf Männer haben mit Motorbesen, Radlader und Lastwagen das aufgeräumt, was das Weser-Hochwasser der letzten Wochen hinterlassen hat. Am Dienstag habe ein Teil der Mannschaft den Rest der Arbeiten in Großenwieden erledigt. Insgesamt habe der Bauhof große Mengen Schlamm, angeschwemmtes Treibgut sowie Heu und Stroh mit zwei Fahrten ihres 14-Tonners aus der Ortschaft abtransportiert.

Hans-Hermann Beißner, Ortsbürgermeister aus Gro-ßenwieden, lobte den schnellen und gründlichen Einsatz der Mitarbeiter des Bauhofes. „Die Straßen sind sauber, denn der Bauhof hat hier im Ort Anfang der Woche richtig geackert“, sagt Beißner. Das Hochwasser in diesem Winter sei zwar nicht so hoch gewesen wie im Flutjahr 1995, aber dafür deutlich länger stehengeblieben. „1995 war das Wasser nach zwei, drei Tagen wieder weg, dieses Jahr hat das hier über zwei Wochen im Ort gestanden.“ In dieser Zeit habe sich vor allem Schlamm abgelagert, den das Wasser von den Feldern des Weserberglandes gespült hat.

Mittlerweile stünde auch der Sportplatz nicht mehr unter Wasser, sagt Beißner. Bis dort wieder gespielt werden kann, wird es aber noch eine Weile dauern. Noch ist der Boden matschig und der Untergrund durchtränkt. Auch müssen Torraum und die Maschen der Netze noch von Heu und Gestrüpp befreit werden, bevor der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

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Bevor hier wieder Tore geschossen werden, muss aufgeräumt werden.


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