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Monatlicher Stammtisch der Rollerfreunde Weserbergland / 70 Fahrer sind bei den Aktivitäten dabei

Über Benzingespräche und technische Finessen

Fischbeck (ll). „Benzingespräche“, so nennen es die Rollerfreunde Weserbergland im Fachjargon. Als Fachsimpeln über technische Finessen mag es der Laie bezeichnen. Bei den monatlichen Stammtisch-Treffen der Rollerfreunde im „Café am Stift“ stehen neben gutem Essen und Trinken genau diese Fachfragen im Mittelpunkt. Und der Treffpunkt im Stiftscafé hat einen immer größeren Zuspruch.

veröffentlicht am 08.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 10:21 Uhr

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Bereits im Jahr 1997 gründeten die Hamelner Zweiradfreunde Günther Rupprecht und Peter Battermann eine Gemeinschaft für Freunde der motorisierten Vehikel, die damalige Bezeichnung lautete „Rollerfreunde Hameln“. „Wir starteten mit etwa zehn Leuten“, berichtet Günther Rupprecht über die Gründungszeit. „Eine kleine, familiäre Runde war das“, so der Hamelner. Nach und nach gesellten sich dann weitere Rollerfahrer zu der Gruppe hinzu. Seit 2006 firmieren die Biker unter „Rollerfreunde Weserbergland“ – auch, weil sich bis dahin bereits fast 20 Interessierte gemeldet hatten, die teilweise von weit über die Landkreisgrenzen hinaus zu den regelmäßigen Treffen kamen.

Mehr Mitglieder durch Internetpräsenz

Seit fünf Jahren ist auch Rolf Sander aktives Mitglied der Rollerfreunde. Der Grohnder fährt eine feuerrote „Honda Pantheon 125“ und pflegt die Präsenz der Rollerfreunde im Internet. „Über die Homepage sind immer mehr Menschen auf uns aufmerksam geworden“, sagt Sander. Die Teilnehmerzahlen bei den monatlichen Treffen in Fischbeck beweisen das: Wie Rolf Sander berichtet, ist die Mitgliederzahl im Jahr 2007 auf rund 50 angewachsen. Und heute beteiligten sich etwa 70 Rollerfahrer an den Aktivitäten der Gruppe.

Bei einer so großen Beteiligung kommt es bei Touren über Land auf genaueste Planung an: Beim Roller-Stammtisch wird nicht nur über Touren-Vorschläge abgestimmt, sondern auch erste Planungen besprochen. „Letztendlich arbeitet aber ein Einzelner die Details der Tour aus“, so Sander. „Und der übernimmt auch die Führung der Tour ganz vorne.“ Für die Organisatoren der jeweiligen Tour heißt das: die Strecke vorab einmal abfahren, mögliche Sehenswürdigkeiten einplanen sowie Einkehrmöglichkeiten testen.

Erst vor wenigen Tagen sind die Rollerfreunde von einer Drei-Tages-Tour aus Mecklenburg-Vorpommern zurückgekehrt. Mit acht Motorrollern machte sich der Trupp auf den Weg – eine vergleichsweise kleine Runde für die Rollerfreunde aus dem Weserbergland. Bei der diesjährigen Saisoneröffnungsfahrt an den Edersee nahmen laut Sander 40 Personen auf 30 Rollern teil. Einfach perfekt sei diese Tour verlaufen, nicht zuletzt, weil sich die Fahrer in dem großen Tross sehr diszipliniert verhalten hätten. Mit den Vespas der 1960er Jahre sind die Zweiräder der Rollerfreunde allerdings nicht mehr zu vergleichen. Denn Voraussetzung, um bei den Touren mitzufahren, ist eine Motorisierung von über 125 Kubikzentimetern. „Die Fahrzeuge müssen schon konstant 100 Stundenkilometer fahren können“, sagt Sander. Mit Raserei habe das wenig zu tun, schließlich laute das Motto „gemütlich durch die Gegend zu rollern. Aber es bringt einfach nichts, wenn wir an jeder kleinen Steigung auf die Nachzügler warten müssen. Dann kommen wir mit unserem Zeitplan durcheinander“, erzählt Sander. Tourberichte und Foto-Impressionen gibt es im Internet unter www.rollerfreunde-weserbergland.de.

Günther Rupprecht (re.) gründete 1997 eine Gemeinschaft der Rollerfreunde. Vor fünf Jahren stieß Rolf Sander dazu und pflegt seitdem die Internetseite der Rollerfreunde.

Foto: ll



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