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Bernd Surholt setzt Wilhelm Buschs „Helene in Szene“

90 Minuten voller Eitelkeit, Neid und zweifelhafter Moral

Hessisch Oldendorf (hmf). Ein Programm mit einem alten Bekannten, nämlich mit Wilhelm Busch, bietet am Freitag, 6. Mai, der Hannoveraner Theatermacher und Schauspieler Bernd Surholt im Kultourismusforum. „Helene in Szene“ heißt der Titel des 90-minütigen Theaterabends mit der szenischen Umsetzung ironisch-kapriziöser Erzählungen.

veröffentlicht am 05.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:21 Uhr

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Dabei wird eine Wilhelm-Busch-Theaterreise präsentiert, bei der einmal mehr deutlich wird, dass Busch mehr war als ein belustigender Zeichner, und dass man eigentlich erst als Erwachsener seine satirisch kritische Weltbetrachtung schmunzelnd genießen kann.

Als Autor und Zeichner von Max und Moritz und deren Übeltaten begleitete er wohl die meisten Menschen eine Wegstrecke der Kindheit. „Fipps der Affe“, „Plisch und Plum“, „Die fromme Helene“, als Kind hat man die Bilder aufgesogen – doch den Inhalt – hat man ihn so ganz verstanden?

Geschichten, die sich auch heute noch durch erstaunliche Aktualität, Humor und Witz auszeichnen. Menschliches, allzu Menschliches wie Eitelkeit, Neid, Schadenfreude, aber auch Bigotterie und zweifelhafte Moralvorstellungen, vom Menschenkenner Busch vor mehr als hundert Jahren klug beobachtet, und, in der ihm so typischen, einfallsreichen Verskunst entlarvend festgehalten, scheinen zeitlos.

Der Auftritt von Bernd Surholt beginnt am 6. Mai um 20 Uhr. Einlass ist ab 19 Uhr. Veranstalter ist die Stadt Hessisch Oldendorf in Zusammenarbeit mit dem Culturverein und dem Werkhaus. Karten gibt es im Vorverkauf im Bürgerbüro für sechs Euro, an der Abendkasse für acht Euro. Bis zum Alter von 16 Jahren kostet die Karte im Vorverkauf vier Euro, abends sechs Euro.

Scharfzüngig, humorvoll und geistreich – so präsentiert Bernd Surholt das Werk Wilhelm Buschs



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