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Stadt beschließt monatlichen Zuschuss für neue Läden

150 Euro für Gründer

Hessisch Oldendorf. Bis zu 150 Euro will die Stadt monatlich an Gründer zahlen, die ein leeres Geschäft im Stadtgebiet wiederbeleben. Der Zuschuss kann drei Jahre lang gewährt werden und braucht nicht zurückbezahlt zu werden.

veröffentlicht am 21.06.2016 um 12:25 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:44 Uhr

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Autor:

von Maike Lina Schaper
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Die Stadt will Gründern im Stadtgebiet unter die Arme greifen und somit den Leerstand in Hessisch Oldendorf bekämpfen. Wer einen Einzelhandels- oder Dienstleistungsbetrieb gründen möchte, der erhält von der Stadt monatlich bis zu 150 Euro über einen Zeitraum von maximal drei Jahren. Voraussetzung dafür ist, dass das Ladenlokal, in dem das neue Geschäft gegründet werden soll, mindestens drei Monate zuvor leer stand und zudem der Vermieter eine schriftliche Zusicherung darüber gibt, dass der Mietzins für das Objekt 10 Prozent günstiger ist als bisher. Ein Nachweis hierfür kann von der Stadt verlangt werden.

Des Weiteren muss das neue Geschäft über allgemeine Öffnungszeiten verfügen und ein entsprechendes Erscheinungsbild bieten. Nicht gefördert wird die Gründung von Wettbüros, Spielhallen, Vergnügungsstätten und Läden mit parteipolitischen sowie religiösen Hintergründen. Der Gründungszuschuss wird von der Stadt für maximal fünf Neugründungen in einem Kalenderjahr gewährt.

„Neu in Hessisch Oldendorf“ wurde in der jüngsten Ratssitzung einstimmig beschlossen und tritt ab dem 1. August in Kraft. Ratsherr Claus Clavey (SPD) weist ausdrücklich darauf hin, dass die Mittel als „verlorener Zuschuss“ gewährt werden. Das heißt, dass die gezahlten Beträge auch bei vorzeitiger Geschäftsaufgabe nicht zurückbezahlt werden müssen. Der Zuschuss könnte eventuell mit dem Programm „HO baut um“ kombiniert werden. Wer schon eine Förderung aus anderen Töpfen von Land, Bund oder der EU erhält, ist davon ausgeschlossen. Bei Antragstellung müssen die Interessenten eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung mitbringen oder anderweitig die gesicherte Finanzierung ihres Betriebes belegen können.

Ursprünglich sollte das Förderprogramm „Neu in Hessisch Oldendorf“ nur für die Kernstadt beziehungsweise explizit für Neugründungen von Einzelhandels- oder Dienstleistungsbetrieben in der Langen Straße zwischen den beiden Kreiseln, auf dem Markt- und Kirchplatz sowie in der Weserstraße aufgestellt werden. Doch kurz vor der Sitzung des Stadtrates am vergangenen Donnerstag hat die Politik beschlossen, die kommunale Förderung auf das gesamte Stadtgebiet auszudehnen – allerdings immer noch mit besonderer Priorität auf die genannten Bereiche.



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