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Auf seiner Herbsttour hat Peschka ein offenes Ohr für seine Bürger

Zwölf Gemeinden, elf Probleme

Coppenbrügge (sto). Zweimal im Jahr besucht der Gemeindebürgermeister alle zwölf Ortsteile des Fleckens, um sich Anregungen und Kritik zu notieren, die ihm die Bürger zutragen. Kürzlich hat der Verwaltungschef seine 13. Tour beendet. „Mit insgesamt gut 200 Bürgern war die Resonanz auf die Herbstrunde besonders gut“, bilanziert Hans-Ulrich Peschka.

veröffentlicht am 06.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:41 Uhr

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Auch im Kernort Coppenbrügge sei das Interesse im Gegensatz zu den Vorrunden diesmal erstaunlich groß gewesen. Schwerpunkt vieler Fragen war die geplante Umgehungsstraße. Peschka betonte, dass Anregungen und Kritikpunkte der Bürger in die weitere Planung aufgenommen werden. Besondere Berücksichtigung solle der Lärmschutz bekommen.

Als der Bürgermeister auf die geplante Seniorenwohnanlage im Raiffeisenweg zu sprechen kam, meldeten sich einige Mitglieder der „Interessengemeinschaft Hagenweg“ zu Wort. Einmal mehr kritisierten sie die ihrer Meinung nach „ortsuntypische Bauweise“. „Für uns ist das ein Klotz von der Stange“, sagte Frank Jonas. Der Bürgermeister verwies darauf, dass die Planung durch ein kompetentes Büro erfolgt sei, das sich vorwiegend mit dem Bau solcher Anlagen befasse.

In Brünnighausen erhitzen weiterhin die Windkraftanlagen die Gemüter. In Harderode, Herkensen und Bisperode ist es der Hochwasserschutz, der für viel Bedenken sorgt. Als Schutzmaßnahme nannte der Bürgermeister die geplante Einrichtung einer Regenrückhaltung. Beim Bürgergespräch in Behrensen regte Helmut Zeddies an, die Wegeverbindung an die alte Bessinger Badeanstalt wiederherzustellen.

Gute Nachrichten gab es für die Bürger in Bessingen: „Mit Fördermitteln soll im kommenden Jahr das Dorfgemeinschaftshaus energetisch saniert werden“, sagte Peschka. Unter anderem sei geplant, das Gebäude, in dem einst die Schule untergebracht war, im kommenden Jahr mit einer Deckenisolierung, einer neuen Heizung und mit neuen Fenstern auszustatten.

Ärger ganz anderer Art haben die Bürger in Marienau. „Hunde müssen auf dem Friedhof an die Leine genommen werden“, forderten sie. Und in Dörpe beschwerten sich die Bürger über das Verhalten eines Anwohners, der unsachgemäß am „Lindenlatz“ und an der Landesstraße parke.

Gegen Raser, die rücksichtslos durch den Ort „brettern“, wollen die Bürgern in Diedersen vorgehen. „Wir werden eine Geschwindigkeitsuntersuchung durchführen lassen“, signalisierte der Bürgermeister. In Hohnsen beklagten die Bürger die Rücksichtslosigkeit vieler Autofahrer. Nur in Bäntorf scheint die Welt in Ordnung. Bis auf einige Kleinigkeiten hatten die Bürger nichts zu beanstanden. Im Gegenteil. Es gab sogar ein Lob für die neu gestaltete Bushaltestelle.



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