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Kulturförderkreis startet mit Salonorchester ins Jahr / Gäste lassen sich vom Wetter nicht abschrecken

Zwei der „Bremer“ sind sogar aus der Region

Lauenstein (sto). Das Neujahrskonzert, mit dem der Kulturförderkreis Salzhemmendorf alljährlich in seine neue Saison startet, erwies sich auch diesmal wieder als Garant für eine beschwingte Veranstaltung. Trotz schneereicher und zum Teil gefrorener Straßen hatten sich am Sonntag sogar Musikliebhaber aus Hameln und Hildesheim auf den Weg gemacht, um im Parkcafé das „Bremer Salonorchester“ zu hören.

veröffentlicht am 04.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 15:41 Uhr

Das Stammpublikum ließ sich vom Wetter nicht abschrecken.
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Für das Stammpublikum war das Konzert übrigens ein Wiedersehen und Wieder- hören mit alten Bekannten, denn das Orchester gestaltete den musikalischen Jahresauftakt des Kulturförderkreises nun zum elften Mal in Folge. Auch diesmal wurden die treuen Fans nicht enttäuscht, wie ihre Begeisterung für die schwungvolle Darbietung bewies. Die „Ersthörer“ waren nach dem Auftakt mit Klängen aus der „Fledermaus“ von Johann Strauß schnell infiziert. „Das sympathische Salonorchester hat sich im Laufe der Jahre zu einem absoluten Selbstläufer entwickelt, was an der professionellen Darbietung und an dem bunten Mix des Repertoires liegt“, betonte Ursula Wöhler, die Vorsitzende des Kulturförderkreises. Diesmal setzte sich die Mixtur vorwiegend zusammen aus einigen Operetten und Musicals. Zu hören waren unter anderem die „Petersburger Schlittenfahrt“ von Richard Eilenberg, der „Radetzkymarsch“ von Johann Strauß, Stücke aus den Musicals „New York, New York“, „Evita“ und „Phantom der Oper“ sowie Welthits wie „Strangers in the Night“ oder „Downtown“. Mit der Zugabe ging’s zurück nach Wien. Bei diesem Strauß-Walzer forderte der Pianist das Publikum zum Tanzen auf. Weil sich aber nur ein Paar traute, wurde der Walzer gleich noch einmal gespielt – und immer mehr Paare erhoben sich von ihren Stühlen, um sich im Dreivierteltakt zu wiegen.

Zum Ensemble gehörten auch diesmal Birgit Dennog als Violinistin, Michael Dennog als Cellist, Stephan Oefler als Klarinettist, Ralf Stahn (Kontrabassist), Dirk Urbisch als Schlagzeuger sowie Hans-Jürgen Osmers als Pianist und Moderator. Bis auf Stephan Oefler, der in Emmerthal wohnt, und Dirk Urbisch, er ist gebürtig aus Dörpe, wohnhaft in Duingen und mit Oefler Musiker im Heeresmusikkorps Hannover, waren die anderen vier am Sonntagmorgen aus Bremen angereist. „Bei dem vielen Schnee lässt sich zwar nicht so gut fahren, aber wir sind durch unsere weitgestreuten Konzertauftritte fahrerprobt“, sagte Birgit Dennog mit einem Schmunzeln. Das Orchester komme gern zum Kulturförderkreis Salzhemmendorf. Man kenne sich. Im Laufe der elf Jahre hat das Publikum die Violinistin übrigens zweimal schwanger erlebt. „Mittlerweile sind unsere Kinder sechs und vier Jahre alt“, sagt Birgit Dennog, Ehefrau des Cellisten, der hauptberuflich übrigens Lufthansa-Pilot ist, jedoch auch Musik studiert hat. Mit großem Applaus bedankten sich die Zuhörer für den schwungvollen Jahresauftakt.

Das Bremer Salonorchester spielt traditionell zum Jahresbeginn auf Einladung des Kulturförderkreises – in mittlerweile elf Jahren sind Musiker und Publikum einander nähergerückt.

Fotos: sto



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