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Rekultivierung des Mühlbachs steht unmittelbar bevor / Weg für Fußgänger soll sicherer werden

Zurück zur Natur: Bachbett wird saniert

Brünnighausen (hen). Die wasserrechtliche Genehmigung ist erteilt, der Ausführungsplan erstellt – „jetzt ist es bald soweit“: Mit diesen Worten gab Dr. Michael Franke von der hannoverschen Geum Tec bekannt, dass mit der Umgestaltung des Mühlbachs bald begonnen werden soll. Voraussichtlich in 14 Tagen fällt der Startschuss für die Sanierung der Uferböschung und damit einhergehend der Rekultivierung des Bachs. Zwei Ziele werden mit der Maßnahme verfolgt: Einmal soll die ökologische Situation verbessert werden, zum anderen werde auch die Optik ansprechender gestaltet, so Franke.

veröffentlicht am 29.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:41 Uhr

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An der Planung selbst habe sich nicht viel geändert, seit das Vorhaben im Juni 2011 zum ersten Mal vorgestellt worden war – gleichwohl war das Interesse im Ortsrat groß, wie sich an der Zahl der Zuhörer ablesen ließ. Weil die Betonverschalung und seitliche Uferbefestigung der zentralen Hauptstraße aus dem Jahr 1965 nach 46 Jahren an vielen Stellen brüchig, rissig, abgängig und streckenweise verschoben ist, soll das Ufer auf einer Länge von 100 Metern saniert beziehungsweise renaturiert werden. Die Betonrinne wird dabei verschwinden, die Sohle verläuft künftig nicht mehr gerade, sondern in kleinen Schwüngen – der Fachmann nennt das „mäandrieren“. Die Breite des Bachbetts bleibe im Großen und Ganzen bestehen, da wenig Spielraum für eine Erweiterung zu den Seiten hin bestehe. Nur im oberen und unteren Bereich sei es möglich, den Bachlauf geringfügig zu verbreitern. Die durchfließbare Fläche, so Franke, werde von 1 Quadratmeter auf 1,3 Quadratmeter erhöht. „Wir können nur im Profil bleiben, aber indem wir tiefer gehen, wird die Fläche trotzdem erweitert“, so Franke. Der höhere Querschnitt sorge für eine etwas höhere Abflussleistung.

Mit Wasserbausteinen werde die Böschung neu befestigt; auch vor einem Hochwasser sollen sie Schutz bieten. Sich bildende Lücken werden mit Kies aufgefüllt, auch das dient dem Wiederherstellen eines natürlichen Eindrucks.

Die Naturnähe war auch Bedingung für die Bingo-Stiftung, dem Projekt Geld zukommen zu lassen. Die Kosten teilen sich wie folgt: Bingo-Stiftung (15 000 Euro), Leaderförderung (7000 Euro) und kommunaler Anteil (5000 Euro). Vor der Brücke wird ein Feuerwehrschott gebaut, um einen Zugang zum Löschwasser zu gewährleisten. Spätestens in vier Wochen, so Franke, soll die Sanierung abgeschlossen sein.

Im Zuge der Bachsanierung will die Gemeinde auch die Wegesituation in diesem Bereich verbessern. Bislang konnte den Weg an der Dorfstraße kaum jemand nutzen. Der Splitt dort soll nun durch eine Pflasterung ersetzt werden – bequemer und sicherer, aber auch pflegeleichter. Der neue ,,Bürgersteig“ soll auch entsprechend beschildert werden.

Die Betonrinne soll weichen, wenn der Mühlbach umgestaltet wird. Begonnen wird mit den Arbeiten in rund 14 Tagen.

Foto: ist



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