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„Aktive Bürger e.V.“ erfahren zur Vereinsgründung großen Zuspruch / Angesprochen werden sollen alle Ortsteile

Zum Start werden gleich 50 Salzhemmendorfer „aktiv“

Ockensen (gök). Von einem ähnlich großen Zulauf können die etablierten Parteien in Deutschland gerade nur träumen. Gleich zu Beginn der Gründung des Vereins „Aktive Bürger e. V.“ konnten knapp 30 Mitglieder gefunden werden, die fortan als Gründungsmitglieder des Vereins agieren.

veröffentlicht am 11.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

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Auf dem Hof der Familie Wallbaum in Ockensen wurde nun die Gründung des Vereins gefeiert, wo noch mal einige Mitglieder gewonnen werden konnten, so dass der neue Verein mit politischem Schwerpunkt schon fast 50 Mitglieder hat. Das jüngste Mitglied ist dabei zwei Jahre und das älteste Mitglied 74 Jahre alt, womit der Verein alle Generationen abdecken kann. „Unser Schwerpunkt ist neben der politischen Arbeit aber vor allem die Unterstützung einzelner Projekte im Bereich des ganzen Flecken“, so Pressesprecher Martin Prüße. Er selber zeigte auf dem Hof ganz klar seine Geisteshaltung, malte seine Frau ihm doch auf den wenig mit Haaren bewachsenen Kopf das Logo der Aktiven Bürger. Neben Prüße vervollständigen der Vorsitzende Christoph Strüver aus Oldendorf, die Stellvertreterin Bettina Wallbaum aus Ockensen und die Kassenwartin und zugleich Schriftführerin Damaris Lahmann aus Salzhemmendorf den Vorstand des Vereins. Wie auch im Vorstand des Vereins bereits zu erkennen, wird der Verein auch in den nächsten Monaten und Jahren für die Dezentralisierung der Infrastruktur vom Flecken einstehen.

Nachdem etwa in Wallensen die Grundschule schon geschlossen werden soll, soll nach Meinung der Aktiven Bürger – allen voran Wulf Osterwald – die Infrastruktur und das gesellschaftliche Leben durch den Erhalt des Dorfgemeinschaftshauses in Ockensen und des Freibades in Wallensen erhalten bleiben. „Wenn es uns nicht gelingt, Institutionen wie das Freibad oder das Dorfgemeinschaftshaus hier zu erhalten, können wir hier bald das Licht ausmachen“, erklärte Osterwald in seiner Stellungnahme zur politischen Lage im Flecken Salzhemmendorf und speziell in seinem persönlichen Bereich Wallensen, Thüste und Ockensen als stellvertretender Ortsbürgermeister. „Noch immer haben wir das Gefühl, dass wir in den politischen Gremien nicht gehört werden und die anderen Parteien uns nicht für voll nehmen“, so Prüße. Durch die Vereinsgründung will die politische Gruppierung nun auch zeigen, dass sie die politische Meinung von vielen Bürgern im Flecken vertreten. Dabei wollen sie aber alle Orte im Flecken ansprechen. Nach dem Bürgerforum in Oldendorf, der Vereinsgründung nun in Ockensen ist mittelfristig auch ein Bürgerforum in Salzhemmendorf und später auch in anderen Orten geplant, um die Bürger mitzunehmen. Dabei will der Verein politische Themen aufnehmen und entsprechend abarbeiten.



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