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Mit den „Kanstein Airlines“ geht’s zum „Hollywood Hotel“

Zum Lernen nach Los Angeles

Salzhemmendorf. „Learning by doing“ ist der beste Weg, etwas Neues zu erproben oder vorhandene Kenntnisse zu vertiefen und zu verbessern. Warum zum Lernen nicht mal nach Los Angeles fliegen, um sich dort in einen „Glamour Star“ zu verwandeln und auf die Verleihung des „Goldenen Kansteins“ hoffen zu dürfen? Schon allein der Flug mit „Kanstein Airlines“ und das Einchecken im „Hollywood Hotel“ erfordert einige Sprachkenntnisse. Sind diese Hürden genommen, plagt der Hunger. Zur Auswahl stehen zwei Restaurants – „Oscars Dinner“ und „The Golden State Restaurant“. Im letztgenannten wird Englisch und Französisch gesprochen. „What do you want to eat?“ oder Qu’est-ce que vous voulez manger?“ werden die Promis gefragt. Wer die richtigen Vokabeln weiß, hat sein Essen schnell bestellt. Wer sie nicht gleich parat hat, darf sich Zeit lassen, denn alles ist nur ein Spiel. Ein Spiel, bei dem sich einige Räume der Schule am Kanstein in ein „Sprachendorf“ verwandeln, in dem nur Englisch und Französisch gesprochen werden darf. Gäste in dem fiktiven „Dorf“ namens Los Angeles sind 155 Schüler und Schülerinnen des achten Jahrgangs aller Schulzweige. „In dem Projekt Sprachendorf können die Schüler ihre im Unterricht erworbenen Kenntnisse auf ihre Weise umsetzen und ausbauen“, erklärt Ulrike Walther, Fachbereichsleiterin Sprachen. Sie seien gefordert, alle möglichen lebensnahen Situationen in einer fremden Sprache zu meistern. Das freie Sprechen sei ein wesentlicher Bestandteil zum Erlernen einer Sprache. Im Sprachendorf haben die 13- und 14-Jährigen reichlich Gelegenheit dazu. Sie seien an keine Textvorlagen gebunden, sondern können sich individuell im Dialog mit anderen austauschen und auch über sich selbst sprechen. Ein „roter Faden“ ist jedoch vorgegeben im Sprachendorf. So müssen die „Stars“ verschiedene Stationen besuchen und sich dort sprachlich behaupten – was allen irgendwie gelingt. „Es macht riesigen Spaß, es ist viel lockerer als im Unterricht, und wir trauen uns, einfach draufloszureden und zu improvisieren“, schwärmten Alina (14), Sophie (13), Franziska (13) und Laura (13). Ihrer Meinung nach sollte sich die Schule viel häufiger in ein Sprachendorf verwandeln. Das Sprachendorf wurde zum vierten Mal ausgerichtet. „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit diesem Projekt“, betont Ulrike Walther. Die Schüler erwerben nachhaltige Kenntnisse, die sie im Unterricht und vielleicht auch im Alltag umsetzen können. Sie erfahren, dass das Sprechen der wichtigste Baustein zum Erlernen einer Sprache sei. sto

veröffentlicht am 26.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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In einem Post Office sollen die Schüler Postkarten schreiben und ihnen mitteilen, was sie in „Los Angeles“ erleben. Beim Interview werden die Schüler Promis, dieauf den „Goldenen Kanstein-Preis“ hoffen.Fotos: sto

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