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Frauenchor des Bergmusikvereins Osterwald singt für „Annika und andere“

Zum eigenen Geburtstag Geschenke verteilt

Osterwald. Wer Geburtstag hat, bekommt Geschenke. So ist es Tradition von alters her. Es gibt aber auch Geburtstagskinder, die Geschenke verteilen. Wie der Frauenchor des Bergmusikvereins Osterwald, der in diesem Jahr 20 Jahre alt wird. Statt zu feiern, haben die Sängerinnen gesungen – zum einen, um mit ihrem Gesang zu erfreuen, zum anderen, weil sie ihr Scherflein dazu beitragen möchten, leukämiekranken Menschen die Chance auf ein „zweites Leben“ zu schenken.

veröffentlicht am 11.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:21 Uhr

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Ursprünglich war das Benefizkonzert in der Christuskirche am vergangenen Wochenende für die an Blutkrebs erkrankte Annika aus Hameln gedacht. Da aber wenige Tage zuvor bekannt geworden war, dass die 20-Jährige einen Knochenmarkspender gefunden hatte, wurde das Konzert unter das Motto „Singen für Annika und andere“ gestellt. Den Reinerlös von etwa 200 Euro werden die Sängerinnen der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) spenden – zur Finanzierung von weiteren Typisierungen für andere leukämiekranke Menschen. „Für Annika alles Gute aus Osterwald“, betonte Cornelia Valentin, die Vorsitzende des Chores, zu Beginn des Konzerts. Gern hätte der Chor mehr gespendet, aber die Kirche war aufgrund anderer Veranstaltungen im Ort nur mäßig besetzt, sodass der Betrag geringer als erwartet ausgefallen ist.

Der anschließende bunte musikalische Reigen nahm die Zuhörer mit auf eine Zeitreise durch unterschiedliche Epochen aus fünf Jahrhunderten. Eine Premiere war auch dabei. Erstmalig nämlich wurden die Sängerinnen am Klavier begleitet von Jan Meyer, dem vielseitigen Musiker aus Lauenstein. Für ihren ersten gemeinsamen Auftritt stellten sich die Chordamen und der 23-jährige Pianist mit einem Udo-Jürgens-Medley „Aber bitte mit Sahne“ einer besonderen Herausforderung. „Bei den Chorproben gab es manche Stolperfalle zu überwinden, ganz speziell für die Sängerinnen im zweiten Sopran und im Alt“, plauderte Cornelia Valentin aus dem Nähkästchen der Proben. Bei der Premiere hingegen lief alles wie am Schnürchen. Dirigentin Dorle Bruns hatte allen Grund zu strahlen, denn das Publikum dankte mit tosendem Applaus.

Auch Werner Pilz, der Leiter des Akkordeonorchesters Wülfingen, war glücklich. Sein Ensemble spielte sich in die Herzen der Zuhörer. sto



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