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Museumsverein Coppenbrügge bereitet Ausstellung über die historische Töpferregion vor

Zum Auftakt „aus dem Pottland in die Welt“

Coppenbrügge (sto). Kaum aus der Winterpause zurück, gibt der Museumsverein Coppenbrügge sein neues Programm bekannt. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Aus dem Pottland in die Welt – Eine historische Töpferregion zwischen Weser und Leine“. Mit der Eröffnung am Samstag, 31. März, bildet sie den Auftakt zum Start in die Saison 2012 der Burg Coppenbrügge. Sie wird gezeigt bis zum 19. August.

veröffentlicht am 06.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:41 Uhr

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Die durch einen umfangreichen Katalog abgerundete und von Sponsoren unterstützte Ausstellung ist eine Verbundausstellung von fünf Museen aus drei Landkreisen – dem Töpfermuseum Duingen, dem Museum im Wettbergschen Adelshof in Bad Münder, dem Museum auf dem Burghof in Springe, dem Museum in der Burg Coppenbrügge sowie dem Weserrenaissance Schloss in Bevern. Dort wird zum Abschluss der Ausstellungsreihe im September eine Gesamtschau vieler Ausstellungsteile gezeigt.

Die Idee der Pottland-Ausstellung ist bereits vor einigen Jahren entstanden. Nach und nach hat sie mit dem „Pottland-Projekt“ Form angenommen, deren Vollendung nach aufwendiger Arbeit und Recherche aller Mitwirkenden kurz bevor steht. Initiatorin der Ausstellung war Stephanie Link, die Leiterin des Museums Duingen. Weil aber ein Museum zu klein ist für eine umfangreiche Pottland-Ausstellung, wurde eine Verbundausstellung in die Wege geleitet. Die daran beteiligten Museen befinden sich alle im ehemaligen „Pottland“.

Pottland wird das in vieler Hinsicht wichtigste und am längsten wirksame Zentrum der Steinzeugproduktion genannt. Es umfasst die Regionen zwischen Weser und Leine rund um Duingen, Coppengrave, Hohenbüchen, Bad Münder und Holzminden. Vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war die umfangreiche Keramikproduktion in vielen Ländern bekannt und beliebt. „Mit Schiffen wurde die Ware auch bis nach Russland gebracht“, weiß Gernot Hüsam vom Museumsverein Coppenbrügge.

Der Historiker hat sich für die Ausstellung der Geschichte der einst in Brünnighausen ansässigen Töpferei Meywerk angenommen. Darüber hinaus stellt er Informationen über die einst in Coppenbrügge von Karl Meywerk gebauten Kachelöfen zusammen. Zwei Kachelöfen und Kachelofenteile sind bereits seit Jahren im Museum in der Burg ausgestellt. Kachelöfen und Töpferware aus der ehemaligen Töpferei in Brünnighausen bilden deshalb den Schwerpunkt der „Pottland-Ausstellung“ im Museum in der Burg. Jedes an der Ausstellung beteiligte Museum hat einen anderen Schwerpunkt. Im Rahmen der Coppenbrügger Ausstellung finden Führungen nach Brünnighausen zu einem noch erhaltenen Brennofen statt. Am Donnerstag, 14. Juni, werden Kinder vom „Kiepenkasper“ museumspädagogisch durch die Ausstellung im Museum geführt. Ebenfalls zum Begleitprogramm gehört eine Ferienpass-Aktion am 26. Juli mit dem Töpfer Jan Ehlers in der „Töpferei“ auf dem Burginnenhof.

Unabhängig von der Ausstellung sind folgende Veranstaltungen im Museum in der Burg vorgesehen: Am Sonntag, 20. Mai, dem „Internationalen Museumstag“ wird im Burginnenhof „Ein Waschtag anno dazumal“ abgehalten. Ein Sommerkonzert ist für Samstag, 14. Juli, geplant, vom 2. September bis 28. Oktober wird eine Ausstellung mit dem Titel „Preußen in Coppenbrügge“ gezeigt, am 16. November steht ein Vortrag über „Die Salzburger“ auf dem Programm, und am 16. Dezember gibt es das besondere Konzert im Advent.

Gernot Hüsam begutachtet einen der Kachelöfen in der Burg. Kachelöfen und Töpferware aus der ehemaligen Töpferei Meywerk in Brünnighausen bilden den Schwerpunkt der „Pottland-Ausstellung“ im Museum.

Fotos: sto



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