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Bürger diskutieren beim Forum in Oldendorf

Zukunft der Schule und Verkehrssituation

Oldendorf (gök). Ist es richtig, die Grundschule Oldendorf zu schließen, obwohl die Ausstattung an der Schule so gut ist? Beim Forum der Aktiven Bürger wurde die Diskussion um den Erhalt der Grundschule im Ort sehr emotional geführt.

veröffentlicht am 28.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:21 Uhr

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Fast alle Anwesenden waren sich einig, dass die Grundschule mit dem angrenzenden Kindergarten, der Sporthalle und dem Zustand des Gebäudes mit Abstand die beste Infrastruktur aller Grundschulen in der Gemeinde habe. Lediglich Helmut Schmiedekind (Grüne) verteidigte das Grundschulentwicklungskonzept der Gemeinde, welches er als Mitglied der früheren und jetzigen Mehrheitsgruppe im Gemeinderat mitgetragen hat. Für Unverständnis sorgte dabei die Aussage, dass den Bürgern nicht alle Fakten vorgelegen hätten, die den Politikern für die getroffene Entscheidung vorlagen. Welche das gewesen sein sollen, erwähnte er allerdings nicht. Das Ortsratsmitglied Siegfried Müller appellierte daher unter Beifall vieler Anwesender an die örtlichen Gemeinderatsmitglieder, dass sich diese im Gemeinderat für einen Erhalt der Oldendorfer Schule einsetzen sollten. Für Kritik sorgte bei vielen aber auch das ihrer Ansicht nach fehlende Engagement der Oldendorfer Schulleitung, welche nach Meinung der Kritiker öffentlich zu wenig für den Erhalt gekämpft hätten. Die Grundschule Oldendorf soll nach dem Schulentwicklungsplan im 2018 geschlossen werden.

Auch die derzeitige Verkehrssituation in Oldendorf sorgte bei vielen Teilnehmern des Forums für Aufregung. „Besonders für die Kinder und älteren Einwohner von Oldendorf ist eine Querung der Bundesstraße 1 doch gefährlich“, so Erika Rasch. Nach einer Ortsbegehung mit dem Ortsrat favorisieren die örtlichen Politiker hier nun eine Ampelanlage an der sogenannten Osterwald-Kreuzung. Ein besorgter Vater, Frank Dörrie aus Oldendorf, meinte, er sei sich durch den Schulwechsel seines Sohnes nach Salzhemmendorf bewusst geworden, wie gefährlich der Schulweg seines Sohnes mittlerweile sei. Aber nicht nur für Schüler gibt es Gefahrstellen. Auch für Autofahrer sei die Kreuzung unübersichtlich. „Es ist verwunderlich, dass dort nicht schon viel mehr passiert ist“, so ein Anwohner.



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