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Jugend- und Kinderfeuerwehren im Landkreis verzeichnen Entwicklung gegen den Trend

Zehn Prozent mehr Mitglieder

LAUENSTEIN. Ein fast zehnprozentiges Mitgliederplus spricht für sich und die Arbeit der Kreisjugendfeuerwehr. Das wurde jetzt bei der Hauptversammlung deutlich.

veröffentlicht am 03.02.2019 um 17:55 Uhr

Immer auf Augenhöhe mit den Jugendlichen (v. li.): Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Kurbgeweit mit seinen Kreisjugendforumssprechern Julia Ebbinghausen, Sarah Weber und Paul Feyer. Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen motivierte seine Mitglieder bereits vor knapp zehn Jahren unter der Überschrift „Perspektiven 2020“ dazu, Feuerwehr zukunftsfähig zu machen. Und das hat Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas „Korken“ Kurbgeweit ganz besonders intensiv umgesetzt: Durch sein besonderes Engagement an der Spitze der Kreisjugendfeuerwehr wurde er nicht nur innerhalb kürzester Zeit zum Gesicht der Nachwuchsorganisation innerhalb der Kreisfeuerwehr; er hat sie auch gemeinsam mit seinem Team zum Erfolg geführt.

Fast keine Hauptversammlung der Jugendfeuerwehren, an der nicht er oder einer seiner beiden Stellvertreter - Hans Jürgen Dreyer und Danny Goldberg – persönlich teilnehmen. Mit dem regelmäßig tagenden Kreisjugendforum hat die Führung der Kreisjugendfeuerwehr das Ohr ganz dicht an der Basis und kann so auf Anregungen und Wünsche, aber auch Probleme umgehend reagieren. Der Erfolg – gegen den allgemein vorherrschenden Trend – gibt Thomas Kurbgeweit und seinem Team Recht und bestätigt die hervorragende ehrenamtliche Arbeit in den aktuell 70 Jugend- und 35 Kinderfeuerwehren im Landkreis Hameln-Pyrmont.

Zwar bedeutet die aktuelle Zahl von 70 Jugendfeuerwehren einen leichten Rückgang, da mit der JF Lüntorf und der JF Großenberg zwei bereits lange ruhende Jugendfeuerwehren nun endgültig gestrichen wurden. Die Mitgliederzahl konnte aber dennoch um 55 Jugendliche gesteigert werden. Somit ergibt sich ein Mitgliederbestand von 922 Jugendlichen.

Bei den Kinderfeuerwehren fällt der Zuwachs noch deutlicher aus: Nach drei Neugründungen im Jahr 2018 engagieren sich mittlerweile 557 Mädchen und Jungen bei den Mini-Brandschützern – ein Plus von 76 Kindern. „Somit sind 1479 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren in der Kreisjugendfeuerwehr engagiert, ein Plus von fast zehn Prozent oder eben 131 Mitglieder mehr als im Vorjahr. Dies ist ein Super-Ergebnis und konnte nur durch unsere Kinderfeuerwehren erreicht werden, was deren Wichtigkeit deutlich aufzeigt“, unterstreicht der Kreisjugendfeuerwehrwart. „Dieser nochmalige Aufwärtstrend gegenüber dem letzten Jahr zeigt uns, dass wir im Landkreis weiterhin auf dem richtigen Weg in Sachen Nachwuchsgewinnung sind. Und es zeichnet sich bereits ab, dass auch in naher Zukunft noch weitere Kinderfeuerwehren gegründet werden“, wagt Thomas Kurbgeweit einen optimistischen Blick in Richtung Zukunft.

Sein Dank gilt neben den Jugendwarten und Betreuern vor allem auch den Kindern und Jugendlichen selber: „Ihr seid die Nachwuchsorganisation der Feuerwehr und der wichtigste Baustein, den die Einsatzabteilung hat“, machte „Korken“ dem Nachwuchs deutlich. „Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird. Sondern es ist Arbeit, die unbezahlbar ist“, zitierte Thomas Kurbgeweit einen bekannten Feuerwehr-Spruch, um dann doch auf das Thema „Geld“ zu sprechen zu kommen, und um sich bei der Sparkasse Hameln-Weserbergland zu bedanken. Die Kreisjugendfeuerwehr hat von dem heimischen Geldinstitut eine Zuwendung in Höhe von 8250 Euro erhalten, was die Jugendarbeit im Landkreis großartig unterstützt, wie der Kreisjugendfeuerwehrwart in seinem Bericht hervorhob.



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