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St.-Nicolai-Kirchenstiftung hat über 30 000 Euro ausgeschüttet

Zehn Jahre Gutes getan

COPPENBRÜGGE. 2007 war in Coppenbrügge die St.-Nicolai-Kirchenstiftung gegründet worden – mit einem unantastbaren Stiftungskapital von 120 000 Euro. Mit einem offenen Kreis wird der Leitgedanke nach außen dokumentiert. Er zeigt, dass die Stiftung für alle Menschen, unabhängig ihrer Konfession, offen ist.

veröffentlicht am 20.11.2017 um 16:00 Uhr

In der jüngsten Sitzung des Kuratoriums wurde eins der 40 Sparschweine gefüttert. Von links: Achim Küllig, Karin Schmidt, Sebastian Piontek, Hans-Ulrich Peschka, Thomas Koch und Alexander Grupe. Foto: Gustav Gerken/privat
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Nach zehn Jahren zieht das Kuratorium nun Bilanz. Um es gleich vorwegzunehmen: Bislang wurden aus Zinserträgen 30 125 Euro ausgeschüttet.

Die damalige Gründung der Stiftung war ermöglicht worden durch den Nachlass des Coppenbrüggers Alfred Wittkopp. „Stiftungszweck ist die Förderung kirchlicher und diakonischer Arbeit im Wirkungsbereich der St.-Nicolai-Kirchengemeinde“, betont Hans-Ulrich Peschka. Zehn Jahr fungierte Coppenbrügges Gemeindebürgermeister als Vorsitzender des Kuratoriums. Vor wenigen Tagen hat er seinen Posten abgegeben an Thomas Koch, Pastor der evangelischen Kirchengemeinde St. Nicolai.

Die Stiftung, so Peschka, habe viele Bereiche unterstützt. Die bisher größte Maßnahme sei die Außenbeleuchtung der St. Nicolai-Kirche gewesen. Ebenfalls bezuschusst wurden ABM-Kräfte, das Familienservicebüro zur Unterstützung bedürftiger Kinder, Zaunbauarbeiten im Pfarr- und Kindergarten, die Anschaffung von Gesangbüchern für die Friedhofskapelle, die kirchliche Arbeit bei der Nachmittagsbetreuung in der Ganztagsschule, die Flüchtlingshilfe und die Schutzsuchenden, die Anschaffung von Sportgeräten für den Kindergarten und von Pultleuchten für den Posaunenchor. Außerdem habe das evangelische Familienzentrum „evfa“ einen Personalkostenzuschuss erhalten.

Die Außenbeleuchtung war das bisher größte Projekt, das von der Stiftung mit finanziert wurde. Foto: Gustav Gerken/privat
  • Die Außenbeleuchtung war das bisher größte Projekt, das von der Stiftung mit finanziert wurde. Foto: Gustav Gerken/privat

Jährlich werden Projekte ausgewählt, die von dem Stiftungsertrag gefördert werden – etwa für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, für Angebote für Senioren, für Musik und Kultur sowie für besondere Aktionen. Ferner können Mittel zur Erhaltung kirchlicher Gebäude bereitgestellt und anteilig Personalkosten übernommen werden.

Spenden an die Stiftung, auch aus Nachlässen, werden dem Stiftungskapital zugeführt. Für die jüngste Spende wurden zum Erntedankfest 40 Sparschweine geschlachtet. „Jedes Jahr werden 40 Schweinchen an Geschäfte und Einzelne verteilt, die sie dann mit Kleingeld füttern“, so Peschka. Diesmal ist ein stolzer Betrag von 2 300 Euro zusammengekommen.

In der jüngsten Kuratoriumssitzung wurden Empfehlungen für die Neubesetzung des Stiftungsvorstands ausgesprochen. Da Achim Küllig nicht mehr als Schatzmeister zur Verfügung steht, wurde Karin Schmidt vorgeschlagen und als weitere Kuratoriumsmitglieder Karin Dröge, Alexander Grupe, Carsten Stannehl und Dr. Stefanie Thinius. Sebastian Piontek steht nicht mehr zur Verfügung. sto

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