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Fritz Rose im Alter von 91 Jahren verstorben / Leben des ehemaligen Gärtnermeisters geprägt vom Säen und Ernten

Wurzeln seiner Arbeit in der Gemeinschaft fest verankert

Bisperode (sto). Seine Arbeit hat Blüten getrieben, viele Früchte getragen und Wurzeln gebildet, die fest in der Dorfgemeinschaft verankert sind. Mit großem ehrenamtlichem Engagement hat er viele Spuren gelegt in den Vereinen seines Heimatorts Bisperode, in der Kommunalpolitik und vor allem in der von ihm maßgeblich mitverfassten Ortschronik sowie der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr. Am vergangenen Samstag ist Friedrich (genannt Fritz) Rose im Alter von 91 Jahren verstorben.

veröffentlicht am 01.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:41 Uhr

Fritz Rose †
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Sein Leben, wie der ehemalige Gärtnermeister selbst einmal gesagt hat, sei geprägt gewesen vom Säen und vom Ernten. In seinem Beruf und auch in seiner Freizeit. Mit großer Verbundenheit und Wertschätzung hat sich Fritz Rose um seinen Heimatort und um die Gemeinde Coppenbrügge verdient gemacht. Unter anderem war er 16 Jahre lang kommunalpolitisch tätig und hatte mehrere Ämter im Feuerwehrwesen inne. Beispielsweise als Ortsbrandmeister und stellvertretender Gemeindebrandmeister. 1945 war Rose von der damaligen Besatzungsmacht zum Feuerwehrdienst verpflichtet worden. Die Arbeit in der Feuerwehr wuchs ihm ans Herz. Im Laufe der Jahre wurde er ausgezeichnet mit den Feuerwehrehrenkreuzen in Silber und Gold und gleich zweimal zum Ehrenbrandmeister ernannt – von der damals noch bestehenden Gemeinde Bisperode und später vom Flecken Coppenbrügge. Darüber hinaus gehörte Fritz Rose zu den 30 Bürgern, die 2009 beim Coppenbrügger Fleckenfest für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement von Innenminister Uwe Schünemann geehrt worden waren. Mit viel Herzblut hat sich Rose darüber hinaus für den Heimatbund Bisperode eingesetzt, dem er seit Gründung 1989 angehörte. „Fritz Rose war die treibende Kraft für unsere Ortschronik“, betont Ralf Semke, Vorsitzender des Heimatbundes. Mit viel Liebe zum Detail habe Rose viele Begebenheiten festgehalten, die ohne ihn längst in Vergessenheit geraten wären und damit den Grundstein für spätere Aufzeichnungen gelegt.

Die Beisetzung ist am Samstag, 5. Februar, 14 Uhr, auf dem Friedhof Bisperode.



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