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Maßnahme seit Jahren geplant / Auch der „Burgwald“ wird gelichtet

Wurzeln richten Schäden an: Mammutbaum wird gefällt

Coppenbrügge (sto). Im Laufe seines etwa 40-jährigen Lebens hat er ein weitverzweigtes Wurzelwerk gebildet und damit erhebliche Schäden an der Mauer des Burggrabens verursacht. Um größere Ausmaße zu verhindern, soll der Mammutbaum vor der Burg Anfang 2010 gefällt werden. Diese Maßnahme sei seit Jahren geplant, aber immer wieder aufgeschoben worden.

veröffentlicht am 29.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:21 Uhr

Jürgen Krückeberg zeigt auf den Riss in der Mauer. Foto: sto
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„Dieser Schritt muss aber sein, denn die Wurzeln würden im Laufe der nächsten Jahre die Burgmauer zerstören“, betonte Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Coppenbrügge. Aus den genannten Gründen wurde dem Vorhaben einmütig zugestimmt.

Der Standort des Mammutbaumes befindet sich nur etwa 1,50 Meter von der Mauer des Burggrabens entfernt. „Durch das Dickenwachstum des Wurzelwerks wird das Mauerwerk aus der Fluchtlinie gedrückt. Erhebliche Rissbildungen und Abplatzungen sind deutlich sichtbar“, so Bauamtsleiter Jürgen Krückeberg. Eine weitere Wurzelausdehnung würde die Mauer regelrecht sprengen. Ein weiterer Mammutbaum, der sich in der Nähe des Kindergartens befinde, könne stehen bleiben, da seine Wurzeln bislang keinen Schaden angerichtet haben.

Gefällt werden sollen darüber hinaus auch etwa 15 Laubbäume im „Burgwald“, dem Areal zwischen Burggelände und Dammstraße. Die betroffenen Bäume stehen so dicht beieinander, dass eine artgerechte Entwicklung nur sehr eingeschränkt möglich sei.

„Einige Bäume weisen einen Schiefstand auf, andere zeigen Stamm- und Kronenschäden. Herunterfallendes Totholz kann nicht ausgeschlossen werden“, betont der Gemeindebürgermeister. Aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht sei eine Fällung deshalb unerlässlich. Eine Begutachtung durch einen Forstwirt habe stattgefunden. „Für die gefällten Bäume werden wir einen Ausgleich durch kleinere Bäume schaffen“, betont Peschka.



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