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Ortspolitiker fühlen sich benachteiligt / Gemeinschaftshaus muss warten – andere Gebäude haben Priorität

Wunschliste bei Etatberatungen nicht berücksichtigt

Wallensen (gök). „Die Wahrscheinlichkeit für eine Sanierung ist nicht sehr hoch“, machte der Kämmerer Detlev Fessenbecker keine große Hoffnung für eine Erneuerung der Fenster im Dorfgemeinschaftshaus in Ockensen in diesem Jahr. Bei der Haushaltsvorstellung im Ortsrat Wallensen hatte der Kämmerer keine guten Nachrichten für die Politiker der Ortschaften im Gepäck. Bereits in den Vorjahren bestand der Wunsch, dass die alten Fenster im Dorfgemeinschaftshaus ausgetauscht werden, damit die Energieersparnis für den Verein zur Erhaltung des Hauses größer wird. Die Sanierung ist aber in diesem Jahr nicht vorgesehen. Der Haushalt sieht nach wie vor nur den Betriebskostenzuschuss vor. „Die Verkehrssicherungspflicht muss in anderen Gebäuden des Fleckens erhalten werden, das hat Priorität. Das heißt aber nicht, dass frei werdende Finanzmittel 2012 nicht vielleicht doch in das Dorfgemeinschaftshaus investiert werden“, beschwichtigte Fessenbecker.

veröffentlicht am 18.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:21 Uhr

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Geld einsparen will die Gemeinde ebenfalls bei der Obdachlosenunterkunft in Wallensen (wie bereits vorab berichtet). Die Politiker und auch die anwesenden Zuhörer glauben allerdings nicht, dass das Haus schnell veräußert werden kann. Denn unter anderem ist eine Zufahrt des Hauses entlang der Saale vor einigen Jahren schon veräußert worden, was das Haus für Käufer wohl noch uninteressanter macht. Der Sanierungsbedarf ist jetzt schon sehr hoch in dem Gebäude.

Die Wunschliste der Politiker wurde bei der neuen Haushaltsvorlage so gut wie gar nicht berücksichtigt. Vorrangig sind hier vor allem die Dauerbrenner Straßensanierung und die Innensanierung der Thüster Friedhofskapelle. „Dort werden die Pflanzen bei Trauerfeiern schon immer vor die Wandflecke gestellt. Die neue Tür lässt auch auf sich warten. So wird das Problem der Feuchtigkeit nicht geringer“, kritisierte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Grießner (SPD). Marita Schütte (CDU) bemängelte, „dass der Osten der Gemeinde eh schon stiefkindlich behandelt wird und der Haushalt schlecht gewichtet ist“. Die Politiker haben Bedenken, dass der schlechte Straßenzustand eventuell noch mehr Menschen davon abschreckt, nach Wallensen, Thüste oder Ockensen zu ziehen. „Dabei haben wir noch Glück, dass der Winter so mild war. Das hat die Straßen nicht noch schlechter werden lassen“, bemerkte Manfred Roth (SPD).



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