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Würdiger Raum für die Ortsgeschichte

Osterwald (gök). Mit Spannung erwartet wird die (Um-) Gestaltung des Osterwalder Bergwerksmuseums. Das Gebäude selbst ist für jedermann erkennbar umgebaut – aber wie wird die inhaltliche Ausgestaltung aussehen? Rund um das große Thema – selbstverständlich der Bergbau – wird der Ausstellungsraum in kleine „Themen-Inseln“ aufgeteilt. An den Bergbau schließen sich Informationen zur Erdgeschichte, zum Steinhauer, zu Glas, Ton/Ziegel und zur Energie an.

veröffentlicht am 11.04.2010 um 14:36 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:41 Uhr

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Osterwald (gök). Mit Spannung erwartet wird die (Um-) Gestaltung des Osterwalder Bergwerksmuseums. Das Gebäude selbst ist für jedermann erkennbar umgebaut – aber wie wird die inhaltliche Ausgestaltung aussehen? Rund um das große Thema – selbstverständlich der Bergbau – wird der Ausstellungsraum in kleine „Themen-Inseln“ aufgeteilt. An den Bergbau schließen sich Informationen zur Erdgeschichte, zum Steinhauer, zu Glas, Ton/Ziegel und zur Energie an. Unter dem Motto „Weniger ist mehr“ hat der Historiker Dr. Olaf Grohmann gemeinsam mit dem Vorstand des Vereins zur Förderung des Bergmannswesens das Konzept erarbeitet. „Mit diesem Museum wird die Ortsgeschichte hier immer präsent sein“, sagt Dr. Grohmann. Anhand von Filmen und Dias werden die Inhalte auch mit moderner Technik Themen vermittelt. Der Ton wird nicht wie in manch anderem Museum „durchdudeln“, sondern soll von dem Betrachter selbst gestartet werden können und dann nach einiger Zeit von alleine aufhören. Anhand von großen Info-Boxen – „Kartei-Kästen“ genannt – soll der Besucher sich durch Themen „blättern“ können und historische Informationen erhalten. Geplant sind auch mobile Kartei-Kästen – wie das genau aussehen soll, ist noch nicht geklärt. Ebenfalls unklar ist noch, wie die Idee der Präsentation eines Bohrkerns von Osterwalder Boden, wo die verschiedenen Bodenschichten veranschaulicht werden sollen, umgesetzt werden könnte. Mit der geplanten Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird das Museum das Thema Energie ganz bewusst aufgreifen – und zum Co2-neutralen Gebäude, da der komplette Strombedarf des Museums und des Stollens durch die Anlage gedeckt werden soll.
Noch nicht entschieden ist, welche Exponate den Weg in das Museum finden. Einige empfindliche Stücke wie etwa die Glasmacherfahne können zunächst noch nicht ausgestellt werden, da sie erst noch restauriert werden müssen.

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