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Freiwillige wollen Blumenmeer an Bundesstraße erschaffen

„Wühlmäuse“ suchen noch weitere Helfer

Hemmendorf. Die Initialzündung gab es bei einer Gartenparty im vergangenen Sommer. Andreas Krause (CDU) vom Ortsrat Hemmendorf saß mit seinen Nachbarn gemütlich zusammen und tauschte sich mit ihnen über das neueste Dorfgeschehen aus. Nachdem er vom Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und einer eventuellen Teilnahme erzählt hatte, wurden Silvia Kreis und Anke Kolan hellhörig. Denen war die trostlose Bundesstraße mitten durch den Ort ein Dorn im Auge. Ein paar Tage nach der Party kamen die beiden zu Krause und berichteten von ihrer Idee für ein Blumenmeer an der Bundesstraße. Reisende sollten sich von Hemmendorf als „blühendem Ort“ erzählen. Das war das Ziel der beiden Freiwilligen mit dem grünen Daumen. Mit Jörg Schmidt hatten sie schnell einen örtlichen Gartenbauingenieur gewonnen, der sich ebenfalls für die Idee begeisterte und mit Rat und Tat unterstützte.

veröffentlicht am 27.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:21 Uhr

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Nach Rücksprache bei Ortsrat und Gemeinde waren auch schnell die ersten Arbeiten erledigt. Einige Pflanzabschnitte an der Bundesstraße wurden gerodet und Blumenzwiebeln gesteckt. Doch schnell merkten die drei ehrenamtlichen Gärtner, dass zumindest das Roden harte körperliche Arbeit war. Einige Freiwillige fanden sich gleich zusammen, um zu helfen. Doch es können immer noch mehr sein, die mit anpacken. Im kommenden Frühjahr sollen noch mehr Beete in Angriff genommen werden, um den Ort zu verschönern. „Nach der damaligen Sanierung der B1 sprach die Gemeinde schon viele Anwohner an, die sich um die Beete kümmern sollten. Doch viele der alten Anwohner sind verstorben oder verzogen, so dass einige Häuser mittlerweile leer stehen.“ Gerade um diese Beete vor diesen Gebäuden will sich der neue Arbeitskreis – der sich später den Namen „Wühlmäuse“ gab – kümmern. Einige Beete werden immer noch von den Anwohnern gepflegt, „was natürlich auch so bleiben soll“, so Krause. Ziel ist es, dass die Anlagen pflegeleicht bleiben. Um die Ecken der Beete vor Autoreifen zu schützen, verlegt die Gemeinde in Kürze auch noch ein paar Findlinge. Im Frühjahr sollen die ersten Blumenzwiebeln für ein kunterbuntes und fröhliches Hemmendorf sorgen. Die ersten sieben Beete sind mittlerweile mit 700 Blumenzwiebeln bepflanzt worden. Silvia Kreis betont allerdings, dass dies ohne die Hilfe einiger Sponsoren gar nicht möglich gewesen wäre. Neben einigen Privatleuten engagierten sich hier die Firmen Container Figna, Stauden Junge, Uwe Wessel sowie die Volksbank im Wesertal und die Sparkasse Weserbergland. Um die Arbeit entlang der Allee mit 50 Bäumen und zahlreichen Beeten fortzusetzen, hoffen die Hemmendorfer „Wühlmäuse“ auf weitere Freiwillige, die sich an der Aktion beteiligen. Interessierte können sich bei Silvia Kreis unter Tel. 05153/4991047 oder bei den Angehörigen des Ortsrates Hemmendorf melden.gök

Die ersten Beete sind bepflanzt und werden im Frühjahr ein Blumenmeer ergeben.gök



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