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Bedenken der Anwohner beim Brückenneubau – Bauzeit zieht sich bis September hin

Wohin mit der Beeke?

THÜSTE. Ortsbürgermeister Karl-Heinz Grießner (SPD) unterbrach die Ortsratssitzung extra, um einen der Anwohner anzuhören. Schon bei der Ortsbegehung zur Sanierung der Thüster Brücke Neuer Weg hatten Ortsratsmitglieder Fragen vorgetragen.

veröffentlicht am 27.06.2016 um 17:38 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:42 Uhr

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Autor:

Christian Göke
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Anlieger Heinrich-Wilhelm Schütte gab während der Ortsratssitzung erneut zu Bedenken, dass die anliegende Scheune bei der Brücke Neuer Weg während der Erntezeit dringend angefahren werden muss.

Die Brücke Neuer Weg in Thüste ist in einem sehr schlechten Zustand und muss komplett neu aufgebaut werden. Da die Thüster Beeke unterhalb der Brücke quer verläuft, gestalten sich die Arbeiten aber sehr schwierig. Insgesamt rechnet das Bauamt in Salzhemmendorf mit einer Bauzeit von sechs Monaten, wodurch es für die Anlieger zu Behinderungen kommt. In der Straße „Auf der Zinne“ etwa können zwei Anwohner während der Bauarbeiten nur zu Fuß ihre Grundstücke erreichen. Zwischenzeitlich werden sogar Spundwände aufgebaut, damit die Brücke über den langen Zeitraum wieder neu aufgebaut werden kann.

Die Gemeindeverwaltung rechnet bisher mit einer Kostenschätzung von rund 461 000 Euro. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Ausweichbrücke über den Mühlengraben ebenfalls in einem schlechten Zustand ist. Hier hoffen die Ortsratsmitglieder, dass die Brücke die Belastungen aushält oder noch vor der anderen Brücke ausreichend saniert wird. Die Kosten hierfür werden aber deutlich günstiger ausfallen als im Neuen Weg.

„Wir wollen die Brücke Mühlengraben dann so saniert haben, dass wir da langfristig nicht mehr ran müssen“, so Grießner. Mit einem Baubeginn wird erst 2017 gerechnet, da erst in Kürze die Ausschreibung erfolgt. Mit dem landwirtschaftlichen Anlieger muss dann noch abgesprochen werden, welcher Bauzeitraum Sinn macht, damit es dort zu möglichst wenigen Beeinträchtigungen kommt.



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