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Am Ahornweg in Wallensen herrscht Parkplatznot / Umgestaltung geplant

Wohin mit dem Wagen?

WALLENSEN. Vor über 30 Jahren wurde der Ahornweg in Wallensen umgestaltet. Aus der Wohnstraße mit den zwei schmalen Gehwegstreifen wurde damals ein verkehrsberuhigter Bereich, der durchgehend gepflastert wurde. Weil es mittlerweile mehr Autos gibt, werden die Parkplätze knapp.

veröffentlicht am 12.03.2019 um 18:31 Uhr
aktualisiert am 12.03.2019 um 20:10 Uhr

Der Ahornweg ist ein verkehrsberuhigter Bereich mit begrenzter Anzahl an Parkflächen. Foto: gök
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Autor

Christian Göke Reporter
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Neben Parkflächen wurden auch Grünflächen angelegt, was der Straße einen freundlichen Charme verlieh. In den vergangenen Jahren haben sich die Umstände bei den Anwohnern aber verändert. Viele Anwohnerfamilien haben mittlerweile zwei Fahrzeuge, weshalb der Parkraum in der Straße knapp geworden ist. Auch haben die Autos in den letzten Jahrzehnten an Größe zugenommen, sodass die Parkflächen mit ihren zwei mal fünf Metern Größe teilweise knapp geworden sind.

Der Verkehrsplaner Lothar Zacharias aus Hannover wurde von der Gemeinde Salzhemmendorf beauftragt, Möglichkeiten zu einer Umgestaltung auszuarbeiten. Bei der Ortsratsitzung im Wallenser Haus an der Stadtmauer stellte der Verkehrsplaner zwei Varianten vor. In der ersten Variante wurde an dem Bestand kaum etwas geändert. Lediglich die Grünflächen sollen überarbeitet werden und die vorhandenen Parkflächen neu gekennzeichnet werden. In der zweiten Variante fielen die Grünflächen zulasten neuer Parkflächen weg, was aber die Ortsratsmitglieder nicht überzeugte. Durch mehr parkende Fahrzeuge würde der Weg für größere Rettungsfahrzeuge im Notfall sehr schmal und auch die Anfahrtswege der neuen Parkflächen würden die Straße künftig sehr eng machen. Aufgrund der bestehenden Grundstückseinfahrten könne die Lage der Parkflächen dabei nicht verändert werden.

Zacharias sieht zudem eventuell auch das Parkproblem in der Ursache geschuldet, dass manche Parkflächen auf Grundstücken als Garagen oder Carports oft zweckentfremdet werden. „In einem anderen Ort haben wir das schon einmal festgestellt. Hier wurde das aber noch nicht geprüft“, stellte der Verkehrsplaner klar. Auch eine Einbahnstraßenregelung würde keine Verbesserung herbeiführen, da trotzdem Engstellen vorhanden wären. Die Mitglieder des Ortsrates werden vor einer Empfehlung an die Politik die Straße aber bei einem Ortstermin noch einmal begutachten und dabei auch das Gespräch mit den Anwohnern suchen, da in der Ortsratssitzung nur ein Anwohnerpaar zugegen war.



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