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Immer der Nase nach – zumindest bei einem besonderen Reiseabend

Wo geht’s denn hier nach Prag?

Salzhemmendorf. Im Flur riecht es nach frisch Gekochtem und Gebratenem. Wer einfach seiner Nase nachgeht, landet mitten in Prag, Budapest und Amsterdam, wie an den jeweiligen Kulissen zu erkennen ist. In jeder Stadt werden lan-destypische Gerichte serviert. Die „Touristen“ haben die Wahl zwischen ungarischem Kesselgulasch, böhmischen Knödeln, böhmischer Gemüsesuppe, niederländischen Pommes frites und anderen Spezialitäten, die ihnen ihre „Reiseleiter“ anbieten. In diese Rolle sind für einen Abend in der Schule am Kanstein Schüler der Sekundarstufe 2 geschlüpft, um Eltern, Lehrern und anderen Interessierten Einblicke in die drei Länder zu geben, die sie im Rahmen einer Seminarfahrt besucht haben. Die Veranstaltung war geprägt von den vielen Eindrücken, die die jungen Leute auf ihrer Reise gewonnen hatten. Besonders erwähnenswert: Viele Vorurteile haben sie hinter sich gelassen. „In Prag war ich beeindruckt von der tollen Gastfreundschaft“, berichtete Merlijn (19). Die Leute seien viel offener gewesen, als er erwartet habe. Marie-Christin und Wiebke von der Amsterdamgruppe waren erstaunt über die Vielseitigkeit der niederländischen Hauptstadt. „Amsterdam hat viel mehr zu bieten als Coffeeshops und Rotlicht“, erzählten die 17-Jährigen. Für alles Mögliche gebe es Museen. Sehr berührt seien sie im Anne-Frank-Haus gewesen, und überrascht habe sie die Vielzahl an Irish Pubs. Arne aus der Budapestgruppe war begeistert von den Sehenswürdigkeiten der ungarischen Metropole. Aber auch von den Gaumenfreunden. Klar, dass ein Rezept für Kesselgulasch als Souvenir mitgenommen wurde. „Und natürlich echtes ungarisches scharfes Paprikagewürz“, schwärmte der 17-Jährige, während er hungrigen Gästen frisch zubereitetes Gulasch servierte. Der Seminarfachabend war Marke Eigenbau der Schüler. Sie hatten nicht nur entsprechende Speisen gekocht, sondern auch landestypische Kulissen gebaut. Beispielsweise die „Karlsbrücke“, über die auch Landrat Tjark Bartels schlenderte, oder den neuen jüdischen Friedhof mit dem Grabstein von Franz Kafka. Auch selbst gedrehte Filme gab es.

veröffentlicht am 26.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:21 Uhr

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Autor:

Christiane Stolte


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