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Museum am Hüttenstollen eröffnet neue Sonderausstellung

Wissenswertes rund um den Wald

OSTERWALD. Auch in diesem Jahr präsentiert das Museum am Hüttenstollen seinen Besuchern eine neue Sonderausstellung. Sie trägt den Titel „Wald – Ökosystem, Wirtschaftsraum, Freizeitfaktor“.

veröffentlicht am 26.04.2017 um 11:40 Uhr
aktualisiert am 26.04.2017 um 13:10 Uhr

Die historische Aufnahme zeigt Waldarbeiter in Osterwald. Holz war früher Energieträger, Werkstoff und Baumaterial. Foto: Archiv Museum im Hüttenstollen
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Das Museum will damit vor allem Kinder ansprechen und sie nicht nur über die aktuellen Belastungen des Ökosystems informieren, sondern auch über die historisch gewachsene Ausbeutung des Walds. Dazu eignet sich die Umgebung des Museums besonders, weil dort seit Beginn der Neuzeit Bergbau betrieben wurde. Hinzu kamen Jagd, Forstwirtschaft sowie Mast und Hude (Waldweide). Durch den Vergleich der heutigen mit der früheren Situation wollen die Ausstellungsmacher zum Nachdenken über Zukunftskonzepte anregen.

Die Besucher erfahren Wissenswertes rund um Tiere und Pflanzen im Wald, über Aspekte des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit. Neben dem ökologischen und wirtschaftlichen Aspekt rückt die Ausstellung auch die zunehmend wichtiger werdende Funktion des Waldes als Ort der Erholung und für Freizeitaktivitäten in den Fokus und beleuchtet unsere – romantische – Beziehung zum Wald. Die Präsentation setzt aber nicht nur auf Text und Bild als Ausdrucksmittel, sondern sie spricht auch andere Sinne an. So sollen die Besucher Objekte „erfühlen und begreifen“.

Die Ausstellungseröffnung erfolgt im Rahmen einer Matinee am Sonntag, 7. Mai, ab 11 Uhr. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein Vortrag von Wieland Kramer. Der Referent stammt aus Osterwald und arbeitet heute als Historiker in Wupperthal. Kramer hat seine Ausführungen mit dem Titel „Der Wald steht schwarz und schweiget“ versehen. Eine kurze Einführung in die Thematik der von der Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung mit 3500 Euro geförderten Ausstellung durch den Kurator Dr. Olaf Grohmann schließt sich an.
Zu sehen ist die Sonderausstellung bis 29. Oktober jeweils sonntags im Rahmen der Stollenführungen sowie mittwochs von 16 bis 18 Uhr.red

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