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Auf der Suche nach einer neuen Solequelle – Bohrungen vielversprechend

Wird aus dem Freibad eine Freizeitanlage?

Wallensen. Mit Beschluss des Bäderkonzeptes haben die Politiker im Flecken Salzhemmendorf aus strukturellen Gründen den grundsätzlichen Erhalt des Freibades Wallensen als Freizeitanlage besiegelt. Eine Studentengruppe der Uni Hannover von Professor Dr. Michael Rohde hatte dazu in den vergangenen Monaten ein Konzept ausgearbeitet, wie das Gelände künftig aussehen kann (wir berichteten). Auf Wunsch der Bürger blieb in dem Konzept das große Schwimmbecken erhalten. Die Politiker im Sozialausschuss erklärten in ihren Ausführungen allerdings, dass der Erhalt des Schwimmbeckens wohl nicht zu finanzieren sei, da es auch keine Fördermöglichkeiten gebe. Vorstellbar sind nach ihren Angaben jedoch kleinere Schwimmbecken, die in eine Freizeitanlage eingearbeitet werden könnten. Friedrich Lücke (CDU) wies etwa auf das Schreiben der Kommunalaufsicht hin, dass Gelder für Freibäder im Haushalt mehr als kritisch gesehen würden. Auch er ist aber grundsätzlich für den Erhalt der Anlage, aber nicht als Freibad. Wulf Osterwald (Aktive Bürger) und Karl-Heinz Grießner (SPD) betonten, dass ein schnelles Handeln hier erforderlich sei. „Sonst werden die Aktivitäten der Bürger vor Ort durch den Zeitfaktor getötet“, so Grießner. Die Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und Eckhard Renzie-hausen-Philipps (FWS) hatte bereits zuvor über die Einrichtung einer Freizeitanlage beraten – und sich intern darauf verständigt, erneut mit dem Trägerverein über Bademöglichkeiten zu diskutieren. Außerdem müsse auch der Abschlussbericht der Bohrungen noch einmal eingesehen werden. In den letzten Monaten war im Rahmen von Sondierungsbohrungen auf dem Freibadgelände nach einer neuen Solequelle gesucht worden. Die Bohrungen seien vielversprechend verlaufen, hieß es. Deshalb sprachen sich nun alle Vertreter im Ausschuss einstimmig für eine zielgerichtete Bohrung aus, die mit den Restmitteln aus dem Haushalt in Höhe von rund 8000 Euro finanziert werden soll. Bei Erfolg wäre schon mal eine günstige Wasserversorgung für das Gelände vorhanden. Einstimmig votierte der Ausschuss zudem dafür, in Zusammenarbeit mit dem Verein die Kosten zu ermitteln und Fördermöglichkeiten zu prüfen.

veröffentlicht am 04.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:41 Uhr

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Autor:

Christian Göke


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