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Hausmesse in Marienau mit vielen Fachbesuchern / Das neue „Mein Büro Prinzip“

Wini erwartet 2014 Umsatzzuwachs

Marienau. „Ich bin stolz darauf, meine Mannschaft in den vergangenen schwierigen Jahren konstant gehalten zu haben. Das soll so bleiben.“ Carolina Schmidt-Karsch aus der Geschäftsführung des Familienunternehmens Wini in Marienau blickt sich auf der Hausmesse des Büromöbelherstellers um und strahlt Optimismus aus: „Dieses Jahr hatten wir zwar keinen Zuwachs, aber im nächsten wollen wir ein Plus von fünf bis acht Prozent erreichen.“ Außerdem seien erneut Investitionen in Höhe von 1,5 bis zwei Millionen Euro in den Maschinenpark geplant.

veröffentlicht am 08.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:41 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß
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Rund 500 Besucher haben sich in diesem Jahr für die zweitägige Hausmesse in Marienau angemeldet. „Meist sind es am Ende gut zehn Prozent mehr“, schätzt Diana Repenning, die Pressesprecherin des Hauses, die Frequentierung der Ausstellung ein. „Es kommen vor allem der Fachhandel, Architekten, Projektplaner, aber auch Endkunden“, schildert sie den Interessenten, die sich die verschiedenen Objektgruppen der Prototypen erläutern lassen oder ausprobieren, wie sich bestimmte Tische spielerisch leicht in der Höhe verstellen lassen. Anfang 2014 soll das neue Programm zur Auslieferung kommen. „Schöne Sachen stehen hier“, erklärt während einer kurzen Mittagspause ein niederländischer Projektplaner seinen ersten Eindruck. „Das wird bei unseren Kunden gut ankommen. Das Mobiliar ist funktional, aber auch ästhetisch sehr gut ansprechend.“

Neu sind nicht nur die ausgestellten Stücke und Büroensembles, innovativ ist vor allem ein neues Planungsprinzip, das „Mein Büro Prinzip“, das die besonderen und individuellen Anforderungen des Kunden berücksichtigen soll. „Der Kunde bestimmt schon im Planungsprozess, wie er künftig in seinen Büroräumen arbeiten will“, erklärt Diana Repenning die Vorgehensweise. Und Carolina Schmidt-Karsch demonstriert an einem Tablet, wie innerhalb kürzester Zeit der Kunde als ganz spezieller „Bürotyp“ mit seinen individuellen und charakteristischen Arbeitsweisen hinsichtlich Funktion und geschmacklicher Gestaltung einer neu zu planenden Bürolandschaft bestimmt werden kann und das Ergebnis per E-Mail direkt auf den eigenen Firmenrechner geschickt bekommt. Je nach Bedarf gibt es zu den komplett auf die moderne IT-Technik eingestellten Tischen und den schnörkellos gestalteten Schränken und Bürocontainern bei Wini inzwischen auch die passende Bestuhlung oder ganze Sitzlandschaften. Sie werden allerdings nicht in Marienau produziert, sondern stammen von dem britischen Hersteller Connection, für den Wini seit gut zwei Monaten exklusiver Vertriebspartner in Deutschland ist. Was die Lounge- und Sitzmöbelsysteme HIVE und THYNK aus Großbritannien auszeichnet, sind die modularen Gestaltungsmöglichkeiten in einer Bürolandschaft für offene, halb offene oder fast schon private Zonen im Objekt.

Und damit die Angestellten in den Büros konzentriert arbeiten können, bietet Wini sich auch als Spezialist in Sachen Akustik an. Dabei kann es um Geräuschdämpfung gehen oder eine sanfte Beschallung, um den Geräuschpegel eines Großraumbüros erträglich zu gestalten oder die Lautstärke beim Telefonieren der Kollegen zu reduzieren.

Intensive Gespräche auf der Wini-Hausmesse in Marienau wft (2)

Es ist der hohe Konkurrenzdruck, der Wini nach Darstellung von Carolina Schmidt-Karsch zwingt, sich langfristig zu orientieren und auch in die Qualifikation „unserer Handelspartner“ zu investieren. Denn die Bedarfsanalyse der Kunden geschieht gemeinsam mit dem Fachhandel und dem Außendienst des Herstellers. Zwar habe Wini keine Probleme, Nachwuchs für die Produktion zu finden und Fachkräfte auszubilden, „aber wir haben einen Engpass im Bereich guter Vertriebsmitarbeiter“, berichtet die Geschäftsführerin.



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