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Eine ganz andere Welt

Wini Büromöbel stattet neue Deutschland-Zentrale von L’Oréal aus

Keine Türen, Kopfhörerpflicht, kein Essen am Arbeitsplatz: Der Kosmetikkonzern L’Oréal setzt in seiner neuen Zentrale am Düsseldorfer Kennedydamm auf eine offene Arbeitskultur. Was das konkret bedeutet, hat sich ein Unternehmen aus dem Weserbergland ausgedacht. Denn die Büro-Experten von Wini aus Marienau haben den neuen Schönheitstempel nach ganz besonderen Kriterien der Büroarchitektur eingerichtet.

veröffentlicht am 27.01.2018 um 07:00 Uhr
aktualisiert am 27.01.2018 um 15:40 Uhr

Foto: Die Developer
Thomas Thimm

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Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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Wer aus Richtung Düsseldorf Flughafen in die Stadt fährt, kann das neue Gebäude nicht übersehen: 60 Meter hoch, 16 Stockwerke, 22 000 Quadratmeter Bürofläche und 1000 Quadratmeter Terrassenfläche – das neue Tor zur Innenstadt von Düsseldorf ist groß und auffällig. Der Projektentwickler „die developer“ hat das Gebäude für L’Oréal Deutschland entworfen. 900 Mitarbeiter arbeiten in der neuen Deutschland-Zentrale des Kosmetikunternehmens: Sie erwartet eine moderne Architektur und eine neue Art des Arbeitens.

Fabrice Megarbane, Geschäftsführer von L’Oréal Deutschland: „Für uns ist es nicht nur eine geografische Veränderung. Auch unsere Art der Zusammenarbeit ändert sich. Denn die offene Gestaltung des Gebäudes schafft Raum für einen noch besseren Austausch und Agilität, die für unsere Branche extrem wichtig ist.“ Die besondere Architektur und das neue Raumgefühl erleben die Mitarbeiter bereits beim Betreten der Eingangshalle: Der über knapp sieben Meter hohe Raum beeindruckt durch Weite und Transparenz.

„In 24 Monaten ist ein Gebäude entstanden, das hinsichtlich seiner Qualität und seiner nachhaltigen Gestaltung ein Zeichen setzt“, so Projektleiter Georg Held, Mitglied der Geschäftsführung und General Counsel & Company Secretary von L’Oréal Deutschland. „Wir freuen uns sehr, dass wir von der Gesellschaft für nachhaltiges Bauen mit der Gold-Zertifizierung ausgezeichnet werden.“ Das Gebäude wird beispielsweise mit Fernwärme geheizt, die sehr energieeffizient ist und die Umwelt schont. Um Energie zu sparen, regulieren sich zudem die LED-Lampen je nach Tageszeit und abhängig davon, ob jemand am Schreibtisch sitzt. Dadurch wird der Energieverbrauch halbiert. Zudem wurde der Gastronomiebereich mit modernen High-Tech-Geräten ausgestattet. Damit ist es möglich, Lebensmittel in sehr kurzer Zeit zuzubereiten. So wird Überproduktion vermieden und gleichzeitig Energie gespart. Darüber hinaus gibt es auf jeder Etage für den eigenen Gebrauch und für Besprechungen nachfüllbare Wasserflaschen aus Glas. Dadurch reduziert sich der Verbrauch an PET-Flaschen um 40 000 Stück pro Jahr. Und: Auf dem Dach des Gebäudes wird es einen eigenen Bienenstock geben. Denn in Städten leben Honigbienen besser als in ländlichen Gebieten, da auf dem Land das Nahrungsangebot aufgrund intensiver Landwirtschaft und Monokulturen begrenzt ist.

Das von den HPP Architekten entworfene Gebäude hebt sich insbesondere durch die verschobenen Geschosse ab und betont die horizontale Ausrichtung. Entwickler des Projekts ist die Horizon Development GmbH, eine Tochter der Düsseldorfer Firma „Die Developer“.

Der Horizont bezeichnet die Grenze zwischen Himmel und Erde, er steht für Transparenz und neue Perspektiven. Die Architekten schreiben dem abstrakten Kubus mehrere Eigenschaften zu: elegant, transparent, effizient, nachhaltig. Hier finden die Mitarbeiter von L’Oréal Deutschland eine moderne, offene Arbeitswelt und einen großzügigen, attraktiv gestalteten Arbeitsplatz vor. Der Büromöbelhersteller Wini aus Marienau lieferte die Arbeitsplatzausstattung für die neue Firmenzentrale. Großzügige ergonomische Arbeitsplätze, Think Tanks, offene und geschlossene Kommunikationsbereiche, Besprechungs- und Konferenzräume, Etagen-Terrassen, Silent Areas, Sky Lounges und Work-Cafés bieten je nach Anforderung eine geeignete Möglichkeit zum Arbeiten.

Die Arbeit ist heute komplexer als die Wahl zwischen Einzel- und Großraumbüro. Und da die Mitarbeiter mit ihren Laptops und iPads mal im Stille-Bereich, mal in der Bibliothek, mal auf der Terrasse oder in der im Shabby-Chic-Look eingerichteten Lounge-Zone arbeiten, gibt es in dem Haus jede Menge Sitzplätze: in Konferenz-Zonen und -räumen, Telefonzellen, Kaffee-Ecken und nicht zu vergessen in der Kantine. Das funktioniert – schließlich ist man digital und hat von der Tiefgarage bis zum hauseigenen Fitnesscenter WLAN. Natürlich.

Die Entscheidung des Projektteams zugunsten von Wini Büromöbel führt Wini-Key-Account-Manager Torge Stoy auf die hohe Qualität der Produkte zurück: „Sowohl unsere Tischsysteme als auch unsere Stauraummöbel haben bei der Bemusterung durch höchste Stabilität und Verarbeitung gepunktet.“

Als mittelständisches Familienunternehmen mit mehr als 100 Jahren Erfahrung in der Holzbearbeitung fertigt Wini Büromöbel. Mit maßgeschneiderten Einrichtungslösungen, einem umfangreichen Produktangebot sowie serviceorientierten Dienstleistungen zählt das Unternehmen heute zu den Top 10 der deutschen Büroeinrichter.



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