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Windkraft: Landwirte sehen sich als Prügelknaben

Coppenbrügge (ist). Der Frust über die anhaltenden Vorwürfe gegenüber Landwirten, die den Investoren Grundbesitz für den Bau von Windenergieanlagen verpachten, sitzt tief bei den Landwirten aus Herkensen und Hohnsen. „Wir kriegen die Spargel vor die Nase gesetzt, während sich die Landwirte daran bereichern, die Hände reiben und den großen Reibach eintüten – zulasten aller anderen Bürger.“

veröffentlicht am 02.02.2011 um 14:28 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:41 Uhr

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Coppenbrügge (ist). Der Frust über die anhaltenden Vorwürfe gegenüber Landwirten, die den Investoren Grundbesitz für den Bau von Windenergieanlagen verpachten, sitzt tief bei den Landwirten aus Herkensen und Hohnsen. „Wir kriegen die Spargel vor die Nase gesetzt, während sich die Landwirte daran bereichern, die Hände reiben und den großen Reibach eintüten – zulasten aller anderen Bürger.“ Was so oder in ähnlichem Wortlaut bei jeder Veranstaltung zum Thema Windenergieanlagen von Bürgerseite entrüstet auf den Tisch komme und weit verbreitete Meinung sei, sei schlichtweg falsch und Folge mangelnder Information – jedenfalls, wenn es um das ausgewiesene Vorranggebiet „Kastanien-Süd“ gehe.

Wenn etwas Unerwünschtes nicht zu vermeiden sei, müsse man alles daransetzen, das Beste auszuhandeln; dann müsse es auch für die Gemeinde und das Gemeinwesen wirtschaftlich und profitabel sein. Das jedenfalls sei wichtiges Ziel der Vertragsverhandlungen einer Gemeinschaft von 32 Grundeigentümern gewesen, unter denen im Übrigen – neben beispielsweise auch der Kirche – nur zehn Landwirte vertreten sind. Mehr dazu im Print.



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