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Wie es um die Versorgung im Flecken Coppenbrügge bestellt ist

COPPENBRÜGGE. Vielerorts schließen Gaststätten und ebenso die beliebten „Kneipen ums Eck“. Oft bleibt es beim Leerstand wie derzeit auch im Flecken Coppenbrügge festzustellen ist.

veröffentlicht am 20.12.2017 um 20:21 Uhr

In ihrem Hofladen in Dörpe bietet Angelika Holweg eine bunte Palette an vorwiegend regionalen Lebensmitteln und Blumen. Der Renner sind jedoch weiße, braune und grüne Eier von glücklichen, hofeigenen Hühnern. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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In Bisperode beispielsweise hat sich immer noch kein Nachfolger gefunden für die seit einigen Jahren leerstehende Gaststätte „Zur Sonne“, so dass in dem Dorf derzeit lediglich nur eine Gaststätte betrieben wird. Auch die Nachnutzung der Pizzeria Stimoli, die vor einiger Zeit wegen eines Todesfalles geschlossen worden war, ist noch nicht geklärt. Ebenso steht noch nicht fest, wie zu gegebener Zeit die Nachfolge für den „Jägerkrug“ in Coppenbrügge geregelt werden soll. Noch aber ist die Gaststätte geöffnet. Nicht mehr geöffnet hingegen hat das Traditionsgasthaus „Kasten“ in Hohnsen, das erst ihr kürzlich seine Tore geschlossen hat.

„Leerstände sind im Flecken dennoch kaum zu verzeichnen“, bilanziert Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka. Zwar haben in den vergangenen Jahren manche Geschäfte wie Schlachter oder Bäcker geschlossen, doch seien die Räumlichkeiten einer Nachnutzung zugeführt werden. Beispielsweise in Form einer Tagespflege, eines Secondhandshops, eines Kaminofenbetriebs oder von Versicherungen. Auch die vor einigen Jahren geschlossene Bäckerei Mente in Coppenbrügge steht nicht mehr leer, denn mittlerweile ist dort eine Steinofenpizza eingerichtet.

Die Lebensmittelversorgung im Flecken bewertet der Bürgermeister insgesamt als zufriedenstellend. Zwar gebe es in einigen Orten keine Geschäfte, auch keinen Tante-Emma-Laden, dennoch sei die Versorgung insgesamt mit drei Einkaufsmärkten gesichert, in denen auch frische Backwaren angeboten werden. Hinzu kommen der kleine Lebensmittelladen „Schweinebart“ in Brünnighausen sowie die Hofläden in Dörpe, in Herkensen in einem Schlachtereibetrieb und in Bessingen auf dem Hof Schnüll, wo vor einigen Monaten ein Blumengeschäft eröffnet wurde.

Erwähnt werden muss nun auch noch der kleine Wochenmarkt im Kernort, der überwiegend mit regionalen Produkten die Angebotspalette ergänzt. In Bisperode gibt es keinen Wochenmarkt und kein Lebensmittelgeschäft, aber: „Die Bemühungen hierzu laufen“, betont Peschka. Völlig auf eine Nahversorgung müssen Bisperode und die anderen Orte ohne Lebensmittelgeschäfte aber nicht verzichten, denn regelmäßig sei in den Bereichen Bisperode, Diedersen und Bessingen eine mobile Schlachterei unterwegs, die nicht nur Fleisch- und Wurstwaren anbiete. Nicht in jedem Ort ist außerdem die ärztliche Versorgung gesichert. „Derzeit sind im Kernort zwei Ärzte kassenärztlich zugelassen“, bilanziert der Bürgermeister.

In Bisperode praktiziere nur ein Arzt, der jedoch keine Kassenpatienten abrechnen könne. „Wir sind bemüht, in Gesprächen einen weiteren Arzt für Bisperode zu interessieren“, betont Peschka. Zahnärzte hingegen gebe es ausreichend im Flecken, auch in Bisperode. Kinderärzte und Fachärzte hingegen gebe es nicht.



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